Vön wein. xxüe
rernacht gehet / das ist im wineer-stinn die wein am süß istrn vnd mechrigsten.
So dev wind Auster wehet/dasist am k)erbst/so werden die wein leichtlich verwandelt/vnd erzeigen was mangels sie baden.
Zrrbeden Solstinen/so die Sonn gegen vnserm Firmament am höchsten vn nidersten stehee/das ist vmb Johannis des tauffers vn Sant Lucien rag. Auch wann die Weinreben blüen/werdenn die wein auch natürlich von hitz/vnnd kelte/vnd zuvor vonn weychen winden/vil regen/donder vnndblitzen/ge- drochen vnd verwandelt.
Die keller rhüren sollen gegen Mitternacht stehn/ dieselben windseindfrischer vnnd röscher dann die andern/auch gehebe fensterlin haben.
FEim wein die färb widerzu bringen.
Zu einem fuder nim ein becher vol kümtlch/vnd so^ vil weyye körner/stoß die vor biß die euffersten schel fen dauon komen/wäsch darnach in reinem wasier/ thu ste also gantz vnder die milch / darnach ins vaß/ bewcgswol mir eim gespalten holtz/ füll vndschlah es zü.!?ach x v. tagen ist der wein schön vn krefftig. Die milch die gibt die farb-dcr weyizc dengschmach.
^>der schlahe vier vndZwentzig cyerklar / Gcleu- terren sandt vndgriess/semet mehl vnnd des weins/ iedes einn becher vol/misch es durch einander/acuß zu dreien malen ins vaß/rür es mit eim gespalten/ gelöcherten holtzwolrc.
Erliche zündenEphew an/vnd leschens im selben
t) ih wein
