Vom Bier.

einer Spann lang / vnd eines Fingers breyt/vnnd wirssste aussdas Bier/dieweil es noch gantz warm ist/ das benimpt in das Gommerentzen/ vnd ist ein feltzame wunderbarliche Kannst.

Wre man ein Bier fol wolgefchmack ma-

chen wie ein wein / vnd auch gantz Natür­lich rrincken.

In solcher gestalt / ist es lauter / so wirbt es wie ein wein/als die t?amburgischen vnnd t)olendi- schen Bier seind / das ist gar ein besonder Tranck/ vnd schmecket wol/ vnd man mag es auch eim Für­sten zu ehren schencken/ vnd im Sommer ist es son­derlich gut vnd gesunde zu rrincken/vnnd gesünder dann der wein.

Item/man so! nemmen ein Beerweinvass/dar- von man geschencket hat / darauffdas Bier bald schütten / so nimmer das Bier den geschmack deß Weins von den Beeren an stch/vnd wirr schön vnd lauter. Dise Zäunst ist in ehren zu halten / dann der Author diß Büchlins hat die warheit selber erfah- ren/vnd ein gantzen Imbiß solch Bier für wein g« truncken.

Item/ auch ist ein gewisse R^unst einBieroder wein frisch zu behalten / biß auff die letzte R.annt/ wann man das Vaß mit dem Bier gefüllet bar/ darnach t?opffen dareyn thut/vnnd auffdenBo- den setzt/ so schwimbt der k)opffen auff/vnnd man muß oben in dem Boden einLuffrloch lassen/ wan

man