VMMitt.
fall. ^Itemwen das väßlinvoll ist worden/ sogeußt man den Essig in ein groß 7L)aß/ vnd lesset noch ein maß od er zw ö lssin d cm Väßlin /dem gro ssen Vaß folm auch Fapssen lKcher eyn machen / vnd rhu mit demselbigen wie mit dem vorigenist geschehen / vn mit dem kleinen nachfolgende / wie mit dem grossen.
^Ztemdu solthie mercken/ dasduindas Vaß soltthun Sauwereeig/ gemenget mit geflossenem pfeHfer als ein faust / vnnd k)onig auch darunder ein löffel vol/das Wirt sehr bald sawr. Icemwenn das groß vaß ist vol worden/so geuß das halb theil in ein ander vaß/das so groß sey/ vnd rhu jm in aller maß wie vor/so magstu als viel Essig machen/ als viel du wilt/ Auch mag er nimmer verderben wenn du jhn also füllest / wenn er aber vberfüllec were / so mag er nicht arbeiten / Deßgleichen wenn manjln nicht füllt/so verzert er sich tnftn selber/ vnd wirk zu nicht. Diß ist ein R.unst / damit sich einer in einer grossen Stak wol ernehren mag / wenn einer mag Essig machen auß faulem vnd seigerm wem oder Bier / das man sonst aussdie gassen schüttet/ das ist hieher alles gut. Auch ist zu wissen / so du nit magst haben wein zu füllen oder Bier / so geuste R.egenwasser dareyn vngesotte / aber doch gewer- mec / das macht auch Essig / man muß aber nicht so viel dareyn giessen des Wassers als des Weins oder Biers. tAernit genug von künstlichem Essig geschrieben.
