Vom Wein.' I
starckenweins /d er den süssen natürlich en weinen wirdtgeben/ als ein sonderlich stückvnnd Artzney/ durch erfmdung der natürlichen Meister / micviek Übung vnd Versuchung/ denn dieselben Meister ha ben erkant deren ding natur/drumb sie sind komen in erkannmuß dieser vnd ander künsten.
Lre drrtt Kunst/ welche mit den vorgeschn'-
benen der wirde halben wol vber-
em konrpt,
^tem diesekust ist auch wenig Meisternbewust. Mir dieser Ärmst hat einer zu Henedig mehr denn zwölffcausent Ducaten überkommen / darumb ist ste billich lieb zu hab en/vnd in ehren zu halten/d em. der willes ist sich zunehrn / vn bald reich zuwerden/ als erwolmagdurch die kunstdarzu kommen/da- vumb solman Gottehrn/ loben vndancksagensei- ner Göttlichengnad vnd gaben/die er den mensche geben hat zu brauchen. Iccm/du solc nemen wein/ wie er von der preß kommet / vnnd geuß den in die 70aß / darinn er geren so! / vnd die Tyaß sol man ein spann wahn lassen/Darnach solernemeneingu- ren gebrannten wein/ als von Muscareller/ Mal- , uasier / Elsässer oder Francken Wein / oder sonst v I von andern gären Weinen/ dieselben sol er nemen
D j vnd brennen auffdas höhest/ zwey oder drcy/ oder
j;: J viermal / desselbennimb ein Maß / zwo oder drey
in ein vaß/also/ man sol nemen ein Brer in der mitt k' einwenig anßgenommen/ auffdas derwein nichr ,4 n ij
