Vom Wem.
oderneüwen k)afen/ so lang/biß sich die Rinden der wurrzel von dem inner» Stamenschelen lassen / vnnd so es lauter wirbt/geuß Ln ein Vaßmit Most/vnd laß vergeren.Also magst» auch mit den Galbeyen rhun.Diser wein ist gesimdt/so das Geäder von kelte erstarret ist/für Brustweh/vnnd den kalten k)usten / Nimpt hin Trauwrigkeit vn Zorn/ Stercktdeß Magens Mundt/ reiniget dieBrust/ der Nieren überstüssigkeit durch den k)arn. Wein drey tag über Alant gestanden/leuterr das Gesicht mercklich.
EstlbO Wem.
wirdtmancherleyweiß gemacht/Etlichehen- cken Salbey in ein Väßlin/ etliche sieden ste.Ist gut zu allem gebrechen deß Zanfleisches/ Zanweh/Zun- gen/Geäder vnd Gliedern/ sterckr sie wider para- listn/vnnd den B.rampff / k)ilffr zu der fallend en- sucht/vnd voraußin den sachen deß Magens/ vnd der Mürer/dann es sind äderige sterr.
AsopenWem.
Verzerr vnd zeucht an sich / Man sol Süßholtz darzu rhün. Solcher weingezimpr den Alten / ist gut furden feuchten k)usten/^allendsuchr/vnd am meisten an den finden. Er rrucknet vnnd heylet heimliche orr darmir gewaschen / macht klare stim/ zimpr denw^lstrsüchcigen.
Ein
