1 .

njf '

lp' ;: 0ti ,

l&t*

0:

W:

$

Vom Wem. ' jtlt>tt|

deß Miltzes vnd Lebern/für die Gelbsucht/ ißgfii fürwahnsinrgkeit / wid erbringt v erlorne Sprach/ ist gut für Giffe/lentere das Geficht/Hilffc der Le­der vnd Magen / erlediget den f)arn/ reiniget der Frauwe kranckheit/ erlöpc die grob feuchtiAeitini Bauch/ der damp ff durch ein rrechcer in orn gelafl sen/widerbringt das gehör/wann ein^und damit gewäschen / wechßc kein Fistel oder faulfleisch dar­innen/ heylct Bauden. So man sein nenß ehe man auffdas Meer sitzt/so hilfst er für vnwillung.

Er ist auch zu zehren gut für die pestilentz/in Verwandlung der Geett/ vnnd Heimsuchung der Arancken / böse Lufft im Glentzen zu brauchen. Bringe S ch lass/ heyic Geschwulst vnd Glidsuchr/ im f)alß gegurgelt/ hilfst der Zungen geschwulst. Erhilffczuvilandern Seuchen. ' ' .

AMntrostWem.

Augentrost / zu Latein Eufrasiä / Tbu das 2^raut in Most/ derwein ist gätfürvnsaaberkeit der Augen /vnnd cunckelheitdeß Gesichts/ob sie gleich von Natur Flegmatisch / vnd feißt seyn. Bd aber der Wein zu vil starckwere/so Temperier man in mirFenchelwasser.

Alant Wem.

Akantwurtzel/in Latein Enula Campana/ge- wäschen / gecrücknet / schneid sie zu stücken / seud sie tn neüwe Most frisch Von derR.älterin eimR.essek