Vom Wem. pWr'ij
Item wenn derwindtwehetvon Lrient/ so ist der wein am aller schwechstenvnkränckesten/vnd erzeigt sich gern was schwaches Ln im ist.
Istaber derwindtfrisch wehen/so istder wein zu derselbigen zeye frisch vnd starck/ denn fol man jn zu versuch en geben vnd verkaufen.
%u erkennemob Bern bestendtg blei-
de oder nicht.
Item nimb ein R.hor / das gantz hol sey / stoß durch den Wein ins vaß/auffden grundt vn durch die liefen / vnd halte das R.hor oben zu mit einem Anger/ vnd zeuch dasR.hor herauß/ vnd schmecke zä den t)efen/ reuchts wol/ so bleibet der wein bey seiner farb/vnd bestendig / hat sie aber einenbösen geschmack / so ists ein Zeichen das der wein nicht bestendig ist.
Icem nim des Weins mit einem R.hor oder schZ pffer mitte auß dem Vaß in einen Becher/ ist er bestendig / so vergehet der schäum darauffvon stund an / bleibt er aber oder stehet der schäum lang dar- auff/ so istderselbig wein nichtbestendig.
Bon etlichen Künsten so m§ in dem Kerbst
zu den weinen braucht.
Item nimb ein vaß / darein du den Wein wilt giesien/vnlegdas auffdenleger/vnkerden spundt vnderstch/vn setz ein kachel mit kolfeüwr darunder vnd nim für einpfening Venedischen Weihrauch/
R. u
