vttd Ernkchtzungen. lxvij

gestalt/ wie der Syrop gemacht wirk / so lang / biß das solches wasterganrz R.or werde / vnd den ge- schmackvnd krasse derR.osen an sich Ziehe/ den sie­den sie dasselbig Wasser mit schönem geleucerrem tdonig zu einem Gyrop/zu seiner vorigen dicke / vn schneiden denn andere T^osenbletterin diesen Sy- rop/vnd lassen sie ein zeyrlang darin»beytzen. Er­lich »einen aberzu eimpfundt^osen/fünffpfundt k)onigs/vnnd lastens wolmit einander sieden/biß der k)onig etwas rot wirr/ vnd die krasse vnnd gä­ren Geruch an sich bringet. Etliche hacken dieAo- sen vnd vermischen siemir dem k)onig/vnd stellen solches an die Sonn/ Erlich neinenden Safftvon Z^osen/ vnd kochen den k)onigdamirzä rechrerdi- cke.D u magst vnderdisend einem gurdüncken nach erwehlen /welchearedich am allernützlichsten sein bedünckr. R.osen tdonig stercker vnnd reiniget den Magen von böser feuchrigkeir/vnd heiler allege- schwer/ fäulvndschädendes Munds/Zansteischs k)alß/ vnd Gurgeln«.

Maulbeersafft zu machen.

^s^iImb der Maulbeern fasst ein halbpfundt/ iRBrombernsassc ein pfundt/ schönes geleu- EvL^terts vnnd verschaumptes Königs ein halb pfundr/süsien gesottenewein ein Vierling/ laß den saffrmitdenk)onigvnd dem MostauffeimR.ol- ^ feuwr / das nitriech/ gemechlich sieden/ so lang biß

es in ein Form eins Syrops kompr.

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