VöttLoirfttt/ Lonserum

ab / so ist er genugsam / Zerfleußt er aber/ vnnd ist noch fast wesserig / so bat er noch nicht genug ge­sotten. Dise R.egel solru behalte in allen Gyropen/ zu allen Einmachungen oder Einbeytzungen wel­che denn hierinn gesetzt seind Wer der Zucker nicht lauter oder schön/ darvondu einen trüben Syrop machen würdest / so Clarisicier jhn/ als denn offr- mals gesagt ist in diesem Büch lin/vnd klärlich fin­dest genügsamen bericht.

Diolen Gjirop machen.

§W3*ttb Mertzen Violen/inn der besten blü / so vl iRsienoch wol riechen / rhu fleinn eineZynen EvLAK.anne/ oder in ein steinen Arug/vnd Zielst darüber heiß Wasser / lasse es also sechs oder acht Stunden stehen/ drücke darnach dieBlümlinwol auß / wirffe sie hinweg / vnd mach das Wasser wi­der warm/ vnttd schürt es über andere frische Vio- len/wie zu dem ersten geschehen ist/das thu so lang/ allezeyt mit frischen Violen / biß das Wasser schön blaw wirr / vnnd den geschmack vnnd krassr der Violengar an sich zeuchr/dasselbig Violen Wasser sol mir so schwer Zucker oder geleuterrem f)onig gesotten werden / fittigklich ob einem kolfeüwr/ so lang biß es dick genug wirt / das magst« probiern auff einem Mörser / oder säubern Papirlein / wi« oben im^osen Gyrop gemeldet ist. Diesen Syrop sol man in ein eng Glaß thün/ aber wol verstopffe behalten zu der norrurffr / so mag er ein lange zeyt

wererr/