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Me m-tt Musc<rtnüß Onbchtzm vnd

eynmachansol.

iJmb von den aller schwere- sten frischesten vnnd gantze- 'stenMuscaren ( denn die sau len/dürren vnd verschrumpffenen ,setn hiehergarvntüglich) die man haben mag/beytzdieselben in einer scharpffen Laugen von weidäschen ^der Träfen äschen / so lang biß sie durchaußer- weichr/mild vnd lind werden/Must abergute sorg haben das sienichtgar verwesterr/jren guten ge- ruch vnnd geschmack verlieren/ Me auch von dem Imber gesagt ist. Wen sie nun nach deinem gefalle gebeytzet/ mild vnd weich worden feind/so nimb sie auß der Laug / schabe das ober weißt^eurlin her­ab / wäsch sie mit reinem wasier/vnnd wester sie als lang/ biß die laug gar darauf gezogen wirk / truck- ne siedennwol auffeinem härinen Sib/mach einen starcken dicken Gyrovvon Zucker/dengeußdar­über / zeucht dennderZucker etwas feuchrigkerr an sich/ so geuß den Syrop widerumb herab/ vnd laß jn baß sieden / geuß jndenn widerumb darüber / so lang/ biß er in rechter dicke bleibt / vnd nicht wesse- rigwerde. Dise eyngemachte Muscatnüß des mor­gens gar nüchtern/deßgleichenzuabentsgesien/ rrücknetdie böse vbrigefeuchtigbeit/erwermrden Magen vnnd innerlicheglieder/ öffnetdie Leber/

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