i» D.Lud-vonHSrnigk.
Kunden Blutader dick /Hoch tm Schwary worden.Wan der Athem vbel riechelk oder von fonsteinemvnrath einGestanckvervrsacbet wtrd.Wann-.die Stimm 1
He, sser ist/ vnd die Patienten mcht hell oder laut / sondern gleichsam durch die Nase reden. Wann die Haut deffganyen LeibSvnsiättg/heßlich/miteinrr dirr, .!
ren Rauhe/(gleich einer gsropfften Gansi ) vndpßnnen m affigen vnrbrne/mit vielen bösen Geschwüren vnd stinckendenRälwte oder Grinde. / so nicht allein n kleineKlayen massige schiessere/sonderw auch grosse Schuppen vnnd' Russen i» von sich gibt/vberall eingenommen vnd gleichsam vbcrzogen wirbt.. Wann den ; ,
Patienten von. wegen der vnrer der dicken Haue verschlossenen scharpffen -! Dämpssen/anders nichtist/als wann man fie allenthalben mit. spitzigen Der» mnoder Nadeln stupsste.Wann die MusclttnzwffchendemDallmen vnd för- derFinger verzehrtvndanssgemagert.. Wann dir Sinne vnd Enipßndligketk !. vber den gan?en 5 eiberstaumtvnd gemindert ist.Wanndieeufferstestnck vnnd ^
Glieder auß deß innerlichen GeschwärS Brand vnd Faule verfaulet. Wann o. die Patienten durch schwere Träume/alS diedavon bösen Geistern/ Schlan, gen/Spelunck«n/Todtengräber/Todtenleichnam/rc. ftynd / offtmahlnauff- gewecket/vnderschreckt werden.. Mann siejhm Anfangvnnd zunehmen der Kranckheitvon wegen derbrennendenHitz drßGeblms vndFeuchtigketten bu 1 . sttg vnd gleichsam wuttendseynd. Wann ssedeß Beyschlaffs mehr vnnd vber i:. alleNarurbegierig. Wann daß SckwartzevndFinstereGeblütsodick/daß ^ eS/wann Mannes wafcher/fastsandecht scheinet.. Mann der Pulß langsam vnd Schwach gehet. Wann der Wrtn dick vnd der Rinder Vrln gleich / o,- der Aschcnsab/oder sehr stinckendk ist.- Wann der Stuhlgang nicht recht fort will. Wann der Patten kvielfaltig görpsek oder schlücket.W'ann er esst Nieset- ts Wann daß Angesicht fampr der ganyen Haut fast sckmrerrechtvndalS obeS ^ mitOelbestrichenwere/daßdervegendasWasser / fo-mansieetwanbegeust/ ' , nirgendt auffjhnen hafften oder stehen bleiben kann/rc. Es kann aber mancher wohl Aussätzigftyn/ob schon diefeerzehlte Anzeigungen oder tenzetchrnnichtat«^
le vorhanden/sondernist gemrg/wann deroselben mehre odergröste theil sich spüren läst°. Van eusserlichen proben besiche/wer tust hat / d1epr3Äuco5kle<Uco§,, ■« welche genugsam davon Meldung gethan. b- ]; Nach Erfördmmg der Norhturfft rmwillewdeß Patienten wird auch billich si'eiß in Erkundigung die-' servnangenehmenSchwachheitangewand./bevorab / woerfürFrantzösicht ^ gescholten/wordrn/vnd es gleich wohl nicht were: Die vnfehlbahre vngewisse ]\ Kennzeichen derFrantzosin aber ftind das schwülichke/hartt/böfe vnd vnheil- »,
sam« Geschwar/welches vmb so viel desto ärgert wann es nach der Mh^lungi >y solche seine schwulechteHarte behelt/deffgleichenwann dieSchlieroker Knollen- vrOBeulen nebendemGemachre ohmallcVereytemng vnnd wissentliche vr-^
Kch/wiederumbzu ruck vndinden Leibhineinwerchen/welche beyde / wamr^s^
sich ^