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Emnach @£>tt der H§rr den lvleäicm«

geschaffen/v» dreArtzncy vomHöchsten kompt/a a!s soll em jeder ^ecticus zuuordtt st Gottsfürchtrg / b» dann auch Ehrbar / c GUarth / d Freundlich / e Willig 5/ I!eiffig/§ Reinlich/-^ vndin Essen vnd Drucken massig seyn/damit sein Artzneyen gesegncl/glüeklichen seinen zweck erreiche.

a ] Syrach am ;8 Cap.Solcheshabenanchdie Heydenfelbsterkandt/ vnd der Kräuter Eygenschafft ihren Göttern zugeschrieben / gestalt denn Ovi­dius den Apollinem , so bey ihmrfür einen Gott aller freyen künsten gehalten rvorden/also redendt inrroducirer:

Inuemum Medicina meum ek opssexv^ per orbem Dicor & herbarum fubiectapotentia nobis Daß ist:

Die kunst der ArtzNtyHabich allein erfunden Derwegen ehrt man mich billich zu allen stunden/

Ich allein thu verleihen den Kräutern ihren Safft/

Auffdaß der krancke Mensch widerumb bekomm seyn Kraffk. b ] Dann die Gottesforcht istzuallendingenNutz/i.^imorh.c. 4 .v, ;. vnd wohl dem der den Herrn förchtet/Psal. 11 1 .vnd >r 8 . Gott förchren ist die Weisheit die Reich macht vnnd alles Gurs mit sich bringet / Syrachi. c ] >annob zwar Frölichkeii vnd kurzweilige reden bey Krancken bisweilen vonno, hen seynd/anch den jenigen so sich ihrer zu rechter zeit gebran cht / angenehm zu. aachen pflegen/so soll koch ein rechtschaffener Medicus hiertnnen solche maaß Halten sich bearbeiten / daß er die Ehrbarkeit nicht verletze vnnd was der alte

i trtzt ttippoeraressagt/inachtnehme-^edici animus modeüuslir, 1ib.de kle- ico,desgleichen ^ledicum bonis ac honellkis moribus praedirum esse opor- ?t:lib. dedecenti Ornatu, d ] Inder Lateinischen vnnd Grichischen sprach

A bevorab/

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