ten/Fürsichttgen/ Ehrsamen vnd Wolweisen Herrn
Schultherssen /Bürgermeistern vnd Raht deß H. Rerctzs- StattFranckfmt am May« ;
Meinen grvßgünsttgen vnd hochgeehrken Herren.
S hat GOtt der Allmächtige der
Erkandnuß seines heiligen vnnd in seinem Wort vns offenbahrtm Willens nichts gleiches noch nutzlichers/alsrbendtc Artz- . ncy verliehen: SmtemahlwiescinWortdieSeelerhelt/ »lso die Artzney den Leib.
- Dann was hilfft Geld vnd Gut? was hilsst schön Kind vnd Weib ? '
-roß Hauß vnd Hoff? wann man nicht hat gesunden Leib/ warhilfft esdaß man ist zu grossen EhmrrHaben/
Weiln ja dieselbe nicht dm Krancken können laben ?
Welch ObriskeitjemahlsjhrAmpt nach Wunsch verricht/
Wann sie fich vb'l befind vnd hat die G'snndheirnicht?
welch'r Vnterthan kan thun/das was jhm thm obtigen/ wann er sein Handlung muß wegn Kranckheik lassmligm?
Zo dann die Artzney der grösten / nützlichsten vnd noch. >r. vendigsten geschmcken Gottes einesist/ auch demselben st ine jede Obygkeit am jüngsten Tag / für den gantzen ^ )( « Men.