Politia Medica. \j
LatMk ttcheilte öffentliche besiegelte Schein vnd Vrkände(sodem -em würdenZverantworten können.
a ] Franekfurter Apothecker Ordnung will Tit. r.§. Daßjhrevrr* ordnete/Statt Medici / sampt dem primario ^ppanrore oderObrisien Rich, ter/vndeinem der ältern Barbierern die Schaw vmb die gebühr verrichten/vnd darüberossentlichebestegelte Schein vnd Vrkundcn ertheilen sollen. Von dem Aussatz aber recht zuveriheilen soll der Patient gefragt werden/wie erhelsse / wo ergeboremWo eranjetzosichauffhalteoderemehre?ObereineEhegatten vnd Kinderhabe;Wie Alter«ey?Oberzumahln Kranckgewestn?an was für einer Kranckheiter gelegen? Wie lang solches fey?Wer seine Eltern ? Ob sie einigem leyKranekheiten an sich gehabr?Wa6 für Kranckheilen es geweffen?Was fein GewerboderHandthierung?WasiHnzurinlpe<Iion oder Schaw vervrsache habe?rc. Wann solches alles fleiffig nottret vnd aussgefchrirben worden / soll derPatienrsich gantz biß allein anffdas Hembdr außziehm / vnndauffeinen Smhlsitzen/vnd von denen darzu Verordneten sich besichtigen lassen / welch« danuwohl wahrnehmen vnd auffzeichnen sollen/ Ob ein einiger Argwohn deß AussatzrSvorhandenObdie Kranckheitnoch in prmcipiovnnd anfange / also daß nemblich der vicio5u8 Kumor 6e ma!i^nicL^nurdrn inwendige Leib oder die Lung/Leber/rc. besietzen/oder ob sie schon im incremenro vnd zunehmen sey / al, so daß diekennzeichen vndzufälle sich Eusserlich schon Herfür thun/auch anzahl vnd krässtense lengerje mehr zunehmen / oder ob die Glieder wohl gar alberm Mit Geschwüren behasstec / vnnd vtelerley Anzeigungen zusammen kommen: Welche seynd. WanndieHaarimAußrauffennichtallein mitjhreu Würtzeln heraußwelchen/sondernaucheinen theil deß nechsiherumbliegenden Fleisches Md Haut mit sich nehmen / welches die Medici für das gemein sie Zeichen deß Aussatzes oder Malzey achten.5enlierr.1.§. pract. part. i« c. u. Wann runder vnd harte Hügelein oder Knollen/ so in der grosse vngefahrlich einem Weitzem körn gleich seynd/vnd sich vnterden Obern.Augebrawm / hindern den Ohren md dem gantzm Angesicht hin vnnd wieder sehen lassen / dieses Zeichen hele ftrnbr. Pateusim I-. Buch am 7 . Cap. seiner Wundtartzney fürnoch gewis, 'rr alSdaS vorige-Wann die Rundteeygentlichervnd mehr eingezogen auch die i)hrenläplein hart vnd einer dicken ksruförmigm Dichte. Wann die Stirn Xnntzlechr.Wann derMensch eine gantze vollkommene ründke der Augen hat/ >nd mit denselbeneben/als ob er sie nicht bewegen köndtt ' immer an an Orch sie, «etvnd gleichsam starret/wann die Nasen ausserhalb fast weit / inwendig aber ehr eng vndemgezogen ist/wann die Lessym dick / hoch aussgelaussen vnnd ge« chwollen. Wann dasZahnfletsch voll Mannigfaltigen vnrathe/ Gestanoks 'nd Benagung oder Vrrschrung.Wann dieZttng sampt deren darunder lie,
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