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sie so bald/sicher vnd ohnebeschwernuß vollendet werde als jmmer mug- ikch/ a daß auch er wedcrzu kühn noch zu forchtsam handle / b noch dtm Patienten selbst/(ce erfordere solches dann seine Halßstarrigkcil/ o Gottlostrgkert d vnd dergleichen /) den Todt ankündre/ e oder durch andereankündten lasten. £

a] Nach demLmeüuschen sprichwort/ciko,rurö.jucunde. b ^ Dann ein zu kühner Medicus gibt seinen HochMttthvnd Einbildung /ein verzagter a, bersemvnuermögenzuversiehen. Daher sagi Roder.aCastro in seinem Me- dico-Politico libj.c.^.iNec temere nee timide;vtenim timiditas impoten­tiam, ita audacia ignorantiam aitis significat, c ] In dem er entweder sci' nem dedico, oder andern so beyjhm ftmd vnd es gut mitjhm meynen/nicht so!# I

gen will. d ] Wann derPanem beharrlich Gottloß ist / vrmd fich jlrrBuK nicht,finden will. e ] Es sey Schimpjfoder Emst/sann Norh vnnd Nutzen halben mag ein ^ledicuzftimmPatientenvorb ingenwaserwrll / esbchnde sich in Warhrik also oder nit/wie hieven Rod.a Castro im 5. cap. deß z. BuchS seines ^iedici-?o!iriciattßführlichfchretbet.AujserdemNothsallaberjoll man h-, den Patienten stecsin guterHertzhafftlgketthalkenc.cuminürmirax.lj.exr. de poemcenc. 5 ] Erstlich damitnichter der Katzen die Schellen anhengr vnnd vndanckverdiene. Zum andern/damiemann/wann esernstist/nicht meine/er Habe die Schwachheit nicht verstanden.

§. 9. Ersoll niemand mit vnnörhigemzugehen beschweren/noch '

vbrigevnkosten/gegen deß PaeientttchLgchren/vcrvrsachen. 2

2 ^ FranckfumrApochecker Ordnung rst. i.§ z. Dann durch beydes . . , machen sie sich vnwerth/vnd hindern sich selbst an ferner guterBeföroerunS.

§. io. Dhn bemffcn soll er bey keinem Patienten erscheinen I & noch sich zujhm nöthigen, b

a ] Dann welcher^ledlcu5ohnbernffen erscheim/der kannnichtgewiß seyn/ daß dieser ein gutverkrawen (wiebii^^.i. proAnostic.sagt / daß erfordert .j:

werde ) zu ihm trage.Doch istseinanders wann er deß Patienten anvertraw, ü 1 ter oder-sonst guter Freundr ist /vnd jhn nitalö ein Medicus. sondern nur als ein l

Freunde besucht, b ] Dann der Patient könne vnd würde davorhalten / drr n .

ddedicus thuesalrß Ehr.odervGeltgeitz/vnd sich derhalbrn bekümmern / daß er , 1 dem lohnen soll/welcher wider sein begeren vnd willen zu ihm kommen/ oder wel. - ^

chener nicht bernffen hat:endlichwanndie KranckheitObel abiaufft / kann es leichtlich geschehen/daß beydes der Patient vnd andere Lrnr chm die schuld bey- mesien/vnd alles vngluckjhme in die Schnheschitttcn.Rod.a Castro inMe.di- t

xo-Polic.lib.j.c.^.

§.n. Eben sowenig soll er vor vnternommen oder angefangener ^

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