Politia Medica.

§ür Mir dem Pakienttn/was a für drcfelbige haben wollc/handlcn / tay- digen oder dingen/fonde; n deß Außgange dcroselben erwarten / vnd ale- dann/wann ernichr ohn ftrn arimelden befriediget wird/ was recht vrmd billichist/begcren. a ]

a ] Gleich wie ein Patient nach der Regn! Syrachs z8. C<rp. denArk;k nicht von ihm lassen soll /dieweilner sein bedcuff:also soll arr-ch em Medicus nit von dem Pqtiemen weichen/noch jhn verlaffen/so sang die Kranckheit dauret/ vnd der Pattmtjhm feinbesuchen gefättig seyn läst.Doch sott er die Schwach, heir zu Luriren nicht vberheurpt mir dem Patienten dingen oderhandlen / oder Ungewissen Lohn vor geendigrerCur (wann diemügllchist ) fordern/!, ^rcbia- ^ krilcienres 9. C. deProfest.&Med».iib. io. Franc: Ripaderem.adCur.pe-

.. Lemc.7.num.86.AldaerdasExempeleinesAdvocatm/sogleichfals mit sei.- vem GUenten nicht dingen sott/einführet».

§. t-2. Weiter gleich wre ein Medicus von feinem Patienten nicht weichen soll er habe denn der Kranckheit halben genügsamen bericht em- gcnommen/vndwas Nöthig oderRathsam ist/geordnetrAlso soll er jhw auch mir langen oder sonst verdrießlichen difeurriren nicht auffhal- ten. a ]

a ] Dann/znwenig vnd zuviel/verderbet leicht das Spiel / vndtstdeß Teuffelsziel. sedium renuere beaki. Das beste vrmd meiste aber davon der Medicus in gezenwart feines Patienten zu reden hak / sottnii fnrnehmlich von mwen Zeimngen/fondemvon der Schwachheitseyn/vonwelcherWeftn/Vr«- fachen Aeichen/vnd nothwendigen Gurativ Mitteln er alsodilcurrme,' daß der PatientjhnfirreinengelarlhelEann/vndrem-trscittLeib-vndLeben sicherlich» anv.rtrawcnkönne/anschelrmoge.

§.iz. Soll nichts offenbaren daßdieKrancken verschwiegen o- der hemckch gehalten haben wollen/ es sey so gering oder sowenig daran / gelegen als es wollc/auch was ste forsten in derEehausung oder im Lo-

fament deß Patienten sehen oder hören/außtragen. a

a ] FranckfurterAporhecker Ordnung tir.i.§.4» Damit er nicht vor ei,- nen Schwätzergeachtetwerde/ftinrepurarjon verliere / beymPatientenvund» denftinigensichvnangenchmmache/vndfeinenvnschitldigm Patienten selbst in SchimpffvndVngelegenheitbringe/vnd diesisisi insonderheirbey Wetbki, a chen Kranckheittninachtzunehmen / daß un ^ledicu§gleich einem Priester >') ffittschweige/dahersagt Rod^ a Gastro lib.z. c.z Medicuseaqns in domibus- > i r aguntur & dicuntur , tanquam mysteria celanda existimet, sicsibi&arti i 1 i« ampliorem laudem acquiret.. Gleichwohl WgNN dtM geMMtt MaNNdargttr

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