i8i D. Lud. voti Hömigk

c. princ'pLc.q. i.Wie man es treibt so geht. Hiervon findet sich alles außführ, lich in meinemBüchlein^ledicaller Opella oderJuden.Artzt fttulirct / alda auch vieler vermeindre Attßflüchkvndeinreden beantwortet weiden.

zo. Weiln kemem Juden gestattet wird sich der Recht-.Händekanzu, nehmen/zu advociren oder Nstariarsachen zuversehen/da doch solche Aempter nur Gelt vnd Guth/wclch«s mir der Gesundheit vnd deß Menschen Leib nrcht zuvergleichen/am meisten borreffem

Sprichst» aber / die Judenaryte dienen den 2trmen vmb ein geringer-o, der weniger-als die Christliche Medici/ Antwort : Diese- wenden die Dock, meuser zwar vor/ aber gany mir gesparter Warhrit. Hingegen kan man ihnen beweiffendaßsiebißwetlenzehenmahlmehrgefordertalS ein Christlicher Vo- ctor , ja / wie ofsr fordern sier. 4 -^o.cder Lv.ehaler ehe sie die Cureinmahl an, fange?AbrahamderWertheimerJttdm.ArtztsozuFranckfurt':prr<Aicireohae dieses so doch in allen Rechnn verboten /noch täglich ohne schew/ gestalt er dan nochnewlich HerrnHaußfrawen / welchenureineVerstopssungder Großadern gehabt VN daher Xlelaucliolia hypochondriaca ladorirer/hundert ReichSchaler/ehecreinmahleineFederangesetzt/zufordernfichnichtgeschambt. Dergleichen Exempel setndt schonVo n den Franckfum' schen Me dici- E. Ehrnbarn Rath sch rifftlich füraetraaen ^vnd zueäenen aebm wor, -en / auch haben ich derenerUchein besagtem memem ^edicallro ApelJa äuge, zogm. Eben damahln ist auch E.E. Räch geklagt worden/waS maffender da, mahlige Juden.Arklt einem Armen Schüler so vmbdie Allmosen gesungen/ alserjhn z. Tagbesucht/zehen ReihtSchalerabgefordert. Jtem/von einem Ar­men Bürgerin terHerbstmeß felbigenJal rs Achtgulden fürdie Artzneyenal, kein begen/fo doch nicht mehr als anderchalbgulden gekoster vnd zum Schwan prLpLlii cc worden. Jrem funffReichSchak. Von eines armen Pfarrherrn- Sohn für die jhmegeschrrebene Arzneyen allein gehetschm/die in terApochecken nicht mehr als ein Gulden vnd fimffweißpenning gekoster. Jrem einem Apo, rhecker zugemmhet/er solle alle Aryneyen in doppekem werth raxircn, vnnd ihm die helffre lassen/so wolle er alle seine Patienten jhm allein zuweiffen. Seind da- nicht Dieb-griffe? Heist da-denArmen vmbein geringer-gedienet ? Sprich, stu/es seyen aber die Judenärtzt an manchem Ortso lang gedulttt/ vnd al- Pra- ctici eingeschrieben worden?Antworr: Es scheint teynah als ob du den Spruch

deß io;. Psalmen: Tastet meine Gesakbtenichtan vnd.chuc meinen Prophete n k ein leyd/s auffdie garstigeJudenärtztztehenwollestOl.TausentzahrVnrechtist

nicht eine stund rechtend kan die Tolerany/Dulmug/herbringen vnd Gewon, Zeit hier nicht-gutmachen oder entschädigen nach dem Spruch.-

lempuL longaevum renonexcusac in revum,

düm male sis vsusquianonpriscribit abiisus.

' Vnd