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£ta& mundata zu täglichem Gebrauch stälig in den Gewöhnlichen Gefasen im Verrath halccn/vno/ln Summa / jhrcs tcruffs mallem getrewlich warttehmen. s }
' 4 } FranckfnrtischeApolheckerOrdnungtit. 5 . §. 6 . Nurnb.Apoch. Ord.ß.ro. Paulas Renealmus geben ckct eines ApotheckerS der ftines Spie. kensabgcwarter/vndeinTranckleinso ein Gelärcher Medicus e nem Fürsten geordnet/ftinen Geftüenzu prLxariicn besohlen; dieser veegist es Morgendes ftühr- als man dasTräncklcm abforderc/ist ihm bang/vnd gebe also bald ein an» der Träniern so scho?r vor 2 . Tagen von Schwarzer Nleßwmy gemacht gu wesen / der Fürst riimbk es ein/vnnd stirbt noch selbigen Tag / va er doch nttr ein q-imreattFiebergehabk/von welchem weiln es gefährlich / die iralianer zu sagen pflegen:
perlac^uarranL nvn li lnonacampana^
Also mögen die Apothecker wohl Achtung aujfdie Sachen zuvorderst geben/ welche einandcr sehr gleich sehen/als da |<in& Radix Hellebori nigri, vnd Rad: ^lapelliwannstedörrstyndbevorab/ rc. vnddiesenichtfürjenenehmen / wie einer^acr^ngeschehen / weicherem MedicuSHauptpilulenvndeüichgran von Extract Hellebori nigri darzu thun helfen / darbey aber auch daß Exrra- Lum KkapeMgeweftn^drumb derAporheckeraußVnvorsichttgkeit solch giff, tigSimplex zu der Meßwury genommen in Meinunges sey selbst auch Nreß* wurtz. Dergleichen vnfal! begeben fich gar leichtlich mit dencn/welche die Salat von allerley Getränk znsebr lieben/wie lrawrige E/empelbekant/darnmb ich mchrvoneineineinfachen Endimen Lattich.Rapunzeln. oder Brunnenkrees. stn Salathakte.Sovicl aber dieGnsamlungdess GikräutSbelangt/soll solche folgender gestalt geschehen .-Die Kräuter die man vbe: jähr behalten soll/sollen vichrehegesamler werden/denn biß sie Blühen/die soll man alsdann mit ihren Blummen abstreiffen/die Stiel hinweg wci-ffen/vnnd die Kräuter als dann in einem verschloflenenlüfftigen gemach da dir Katzen vnd Hunde nir hinein kommen können/lm Schatten trucknen / damach zum gebrauch in Säcken ausf- henck«n/vndvvwasrm daß sienichtschimlechr werden.
Vnd sollen die gemeinurKrämer dir bey vns wachsen alle Jahr wider, umb ernewrer vnd die alten hinweg gethan werden. Die beste zeit aber dieselben etnzusamlen/istvmb den Mittag wann es schön vnd hell Wetter / vnd der Taiv von der Sonnen getruckner vnd verzehretist.
Die Wurzeln sollen im Frülmg/ehe die Krämer znm Stengel wachsen/ colligirr werden/vmb welche zeit sie dann am aller krafftigsten / vnnd vollerge. ßschts Safft find/die sollman erWch von dem Erdreich-vnnd anderm Wust
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