Politia Medica. j

'melne-erachttns/nutzlichtt/ein fein erbar Bürgerlich Kleyd anzutragen / nach

derVermahNUNgldippocraris:Medicus vestitu decoro opinionem apud vul­gus captare debet,inde enim aegrotos iucunde affici contingit. Dan Gemeine

HandtwerckSvndanderleut ( foblßweilen danckc^rer als etliche andere fttnd die es doch besser in vermög«nhaben)sich mir jhm zu reden fchewen ) wann er in einem steigen Kteyd daher geht/da für Haltende / fein Sinn müsse auch so seyn/ vnd dursten sie deßwegen nit geher^tmit ihm reden noch ihre Noth venrawkich klagen. Doch-hat es eine andere Meinung wann ere/wan bey einer foiennicät dderEhren.vnd Gastmahlerschn'netoderzu hohem würdmerhabcn/rc. Son^ sten den Leib anlangent/besieiffigeer sich aller Sauber, vnd ReMiAkett wie 6a- lenusLomm. ;.in6.demorb.pqpul.sagt..- Medicus manus, faciem,pilos ffiaibae & capitis cajterafque corporis partes quam puriffimas habeat, schaff auch alles daß jenige ab/so einen Vnleydlichen gernch vervrsacht/damiter dem Patiencen keinen vnwillen vervrsachr. i ] bevorababcrim Trinckur als wo von derverstandt ( ohn welchen er nicht das geringste ArkMymittel ordnen kann^amallermeinstcnvndbäldestenhinweg genommen / zerrüttet vnnd ver« derber wird.5obrietas,etst ab omnibusteruandastt,aMedico tamen maxime estamprleiAenda^quia venter pinguis.'& vinoaestuansfacile difpumat in per­niciem aegrotantium e. /Sexto dre .b^stiL Z 5 . distin (st. VMb weicher vrfachen willen / vnnd weiln ein MedicusMMerwie einPriesteroder Hebamme gefast feynmuß/Ehrbare lemihnzutrinckennitNöttigen/noch mirvngesttNdenGe,

Wundheit söffen beschweren werden.

>§.L. Wer an irgend einem^)rthzu pra.LUciren gemeint/soll sich Bald der ^)btigkettdeßselben/oder den hierzu verordneten anmelden/sei­ner Kudien^romorion vnd Wrffenschafftgute Pellimoni, vorle- gen/vmb Ekkaubn^ß der,praLUcVNnd Einschreibung / (wofokchcgc- brauchlich)anzusuchen/ auch guter Ordnung seines theils zugclcben/ mit gegebener Handflicht ver sprechcn/vnnd Iuuerhüktung allcr handk r . /^_ Vngelegenheit ohne solche Vergünstigung vnd Pflicht ftme Kunst ey- < genenwillenszuvben/flch nicht muernehmen. a

a ^ FranckfnrttrApotheckerOrdnungtit.l.S.i.DieFttrstl.Hesse.Casi feilsche Medicina! Ordnung aber will/daß ein jeder / welcher erlaubn«: ß seiner ptaöllc erhalten/er sey Lraduiretodernit / auffdiestatutarn ! ibrol)ecani?r o- u incialis d eicripta einen leiblichen Eyd'leiste.c.L.

§.). Soll der Obrigkeit vndVnkerthanen / auch deroangchörr- gen/wann vnd so offt er gebührlicher weise vmbRach ersucht wird/ ohn- rrerzöglich/mwlich/vnd euffersten seinem vermögen nach/ a Vmb brlli-

A n cheVcr-