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ItuiR angesetzet, auch bereits am 2Zsten dieses VormitlagSum 9 Uhr, erbfuet worden, wobey Sr. Ken,gl. Maieftarvom Thron folgendePro- xositivnett an Vre versammelten Herrn Sena- rores und Mmisterö gechan herben: i)Ob es, nach den, zerrrffeucn Reichstage, rathsam sey, einen aufferordcnNichen Reichstag auözufchrei- Lcn ? 2) Wie dem shue Erempsl, und zum Aer- Herni.ffe svwol der gegenwärtigen als künftigen Zeit, in der Landborenstube durch Ergreifung des Gewehrs geschehenen Vorfälle kräfnglich vorzubeugcn sey? 3) Und, da die Einführung des schlechten Geldes von allen sowolnachPvh- len, als nach »Ethanen, die Zerrüttung des Staats drohet, ob esnucht rathsam sey, daß die großen Äoh!msch-Preuß»schen Städte, wel­che das Münzrech! haben, unter der Aufsicht der beyden Herren Großschatzmeister, gutesGeld schlügen? lieber diese König!. Vorschläge ist seit dein alle Lage in Sr. Königs. Majestät Ge­genwart , tzerarhschlaget worden: doch weiß man noch nicht, was desfalls beschlossen wor­den sey. -

Journal

Von der unter Eommando des Hrn. F.M. Gra- ftns von Daun Excelle^z in Schlesien stehenden K. K- Häuytarmee vom 27. Ort. bis 2. Nov. aus dem Hauotlsuartier Obersteine.

Den 27. liefst die Nachricht ein, wie daß in und um Görlitz die herum gelegene ftindl. Corps den 2s. dieses ausgebrochen seyn, und sich über Bautzen nach Sachsen gewendet haben. Den 28. sotten dre von dem Feind nach Ober-Schle­sien bestimmte Truppen unweit Nersse eingetrof­fen seyn, und den 29. in die Gegend Neustadt und Zülz ihren Marsch fortgesetzer haben. Den Zossen wolle verlauten, als waren die Batail­lons von der Garde, und das Regiment Prinz von Preuffm von Peterswaldau abmarschiret, dagegen aber wieder andere Truppen alldorten eingerucket. Den 31. wurde der Abmarsch deren Garde-Bataillons und des Prinzvon Preuffen Regiments destättiget, mit dem Beysatz, daß sie den Weg nach Sachsen genommen, wohin der König ebenfalls abgegangen styn soll. In Betreff des Wernerischen Corps erführe man, daß solches in die Gegend dvn Leobschütz und Z5nploz berücket ftye. Uebrigens gelange es ei­ner diesseitigen Patrouille, auf eine feindliche den Liedenthal ;u stoffen, und hievon 1 Unter- sfflcier nebst 7 Man« und 8 Pferde« einzuhrin.

gen. Den rsten Nov. überfiele ein Croaten,Cor­pora! mit seiner Patrouille eine feind!, zu Pferd in dem Charlottenbrunner Wald, machte davon einige nieder, und brachte 1 Unrerojftciersammt 4 gemeinen Husaren vvn Malakovsky und fünf Pferde ein. Den 2ten gaben die 9 rachr,chten, daß noch einige Bataillons vom Feind nacher Sachsen gehen würden.

Fortsetzung des Preußischen Berichts von dem was sei! den 29. Ort. m Lachsen vorgefallerr. vom 10. November.

Den 4ten fetzse sich derPrinz Heinrich mit ei­nem Therle seinerTruppen in Marsch,und nahm sein Lager vor dem Dorfe Chemnitz. Der Gene­ral-Lieutenant von Hülsen blreb bey Freyberg, und der General von Platen rückte vor bis Por­stenstein und Einsiedel, um den General Kleist hüisirch.e Hand leisten zu können. Die Parthey­en von diesem ietztern gi.engen nach Töplitz gegen Leutmeritz, und bis vor die Thore von Prag; sie machten eine grosse Menge Gefangene in den Depots, so der Feind in Böhmen errichtet hatte. Der General Kleist marschirte mrt dem größten Theile seiner Truppen nachSaatz. Dre Besa­tzung daselbst wurde genöthiget, nach einer hart­näckigen Vertherdigung das Gewehr zu strecken. Sie war 200 Mann stark, welche durch einen Hauptmann commandiret wurden. Das Ma­gazin, weiches man daselbst fand, bestund in 3500 Mispel Hab^ru. Gersten, 1500Faß Meh! 1000 CcntnerHeu. Man brachte den 5. 6ten, und einen Thei! des 7ten zu, dieses Magazin, welches die dafigen Einwohner auf 920000Fl. schätzen, zu verderben. Mau verdarb ebenfalls ankere kleine Magazine, welche zwar nicht so beträchtlich waren, aber deren Verlust dem Fein­de dennoch zurLast fallen wird. Den 7tcn kehr­te der Prinz wieder'mit seinen Truppen nach Freyberg zurück, tznd der Genera! vouPlakm bezog die Cantonnirungs-Quartiere in der Ge­gend von Groß Hartmannsdorf- Der General von Kleist zog sich nach Caaden^urück. Der Ge­neral Graf von Neuwied ruckte denselben Tag vor mit dem größten Theile seines unterhaben- den Corps. Der Feind, da er sähe, daß unsere Cavallerie Mine machte, durch Herzogswalde zu gehen, um gegen Gersdorf ui marsckiren, ver­ließ mit 3 Bataillons den Landeberg. Unsere Cavallerie höhlte sie noch ein, machte davon 600 Kriegsgefangene und eroberte 4 Canvnen. Der Prinz Werl vouSachten, fodiefLlhßtt WttrstU-