Sir
... , j’accepte aufli.commit
tfäfcicifXe
~~-v ' ^
Wgrrs Michael Dcro Besuch ablegen, auch Key den heil. Reliqueir in d.r Kirche iur Verküudi- §ung Maria Ihre Andacht verrichten wollten, erhoben Sie sich aus der Kirche, in welcher die Kcbmng geschehen war, in Proceßion dorthin. Man erkannte in d-rlemAuacubsick das freudige Her;, und d-.' ansrrchugcn Gesinnungen /rnes unzähldaren Volkes, welches feine Wünsche nunmehro erfüllet sähe, und seine huldreichste LandeSmukter gchkönt, rmPucpurund mit de? Krone erblickte,. So sehr jedermann die von dem Volke vor dem Krönungs-Actu beobachtete Stille zu bewunderndlrsache gehabt Hartecho g^oß war n.-umchc das Geläute der Glocken, das Schlesien, Saluriren, und der freudige Zuruf des Volks, da es seine Kaysern'. imKayckrl. Ornate und mit der Krone vorüber gehen fade. Unter dirsemGeieiie der treuenWünschc des Volks, erreichten Ihre Maj die Kirche, zum Erzengel Michael. Während der Proceßivn dahin, wurden goldene und silberneIeltonö unter dac-Vol? geworfen. Aus dieser Kirche echoen sich Ihre Kanlerl. Maj, nach abgelegten Besuche bky der; Gräbern Dero in Gott ruhenden Vorfahren , jn eben derProeeßion nach der Hauprk rche zur Verkündigung Maria, verrichteten daselbst gleichfalls bey den heil. Reliquien IhreAndacht, und kehrten sodann nach dem Kayserl. Schlosse zurück. (Das Uedrissc felgt.)
Aus dem Meck/enkmrgilchen, vom 4 Nov.
Den r üeu dieses kamen desPruizen Ludwigs, nebst Dero Frau Gemahlin und Prinzeßinnen Schwestc n Hoel-f. Durch!, aus Streich, an welchem Hofe Hbchsidiese!ben einen Besuch abgelegt hatten, wieder nach Schwerin zurück. Zu. Erdfrumg desauf den 16. nach Malchin ausgeschriebene»'Landtags, iverden bereits verschiedene Anstalten vvrgckchrct, und man vermachet, daß dieRicker- und LanNckasr zahlreich daraus erscheinen werde.- Weil sich hin ur»d wieder an der Pommerschen'Grenze Räuberbanden blicken. lassen; f? ist man mir Aufsuchung derselben ans daself-igftc beschäftiget, wie denn hercirs einige von diesen Mlfferdä-krrrr gefänglich zu Schwee rin enrgebrcrä^ sind.
G ln i 1 w c», t» r m 4. N ov.
Wir würden die süssen Frücktt der Rnhemir mehrerer Bequemlichkeit genirssen, wenn nicht unere Landleute ans der wiederhcrgrstellten Sicher'eit einen übermäßigen Vortdeilzu ziehen suchten, und den Ssäd.en den. nicht seriugrn
Sergen der Erndle für einen üllstuhohen Preis mittheilten, wodurch die Theurung sehr ünwäch- fer> denn nunmehr scheinen wir für einem feind!. Besuche, wo m tt völlig, Hoch wenigstens auf ernegerau.me Zeit, sicher zu seyn, nachdem Caf- s-l anar stcn dresrö car iuiiirct hat. Die nächste Ursache dreier geschwinden Ucbergabe, da die Besatzung.zahlreich uud muKriegsvorrüth und Lebensmitteln,- ohngeachtet sie auch das Pferde- steisch dazu gerechnet, reichlich bis avf d.n Merz- monal versehen gewesen, soll diese kenn, daß der geschickte 'Mineur-Zaxitain Chardon, welcher seine Kenntniß bercils in Gbttingen gczeiget, ein Mrnel gesunden,die wyre Schanze, drede-rFkind auf dem Katzeuderge gehabt, zu sprengen, worauf dre Belagerer näher an dieSmdk, bis auf 220 Schrrtt von dem Glacis, rückten. Die Belagerten licffen eilte Mine springen, welche nicht nur schlechten Esiect tha>t, und nur i 2 .Mann von den Allürten verschüttete? die alle wieder gerettet wurden, und wovon einer todtblicb,-einer aber verwundet wurde, sondern auch eine andere Minedcr Belagerer anzündele, wodurch über 200 ihrer eigenen Leute in die L^st flogen, ein grosser Bruch verursachet, und der Graben verschütte! wurde. Sie schlugen also Cl-amake, und vermöge der Capitulation, zogen sie heute' früh um 6 Uhr mit Gewehr und Fahnen, auch 2 öpfündigen Eanoncn, unter den gewöhnlichen Ehrenbezeugungen aus.
Aus dem Haupt-Quartrcr der Mütter; Armee zu-Kirchhayn, vom 4. Nov.
Den 25 Oct. rsurke wegen der Eroberung von ^erre Neuve ein Jreudenfeuec aus 36 &anm?n ( welche br<) dem Haupt QuartierKirchhayn auf- stcfshi en waren, gemacht, und zu gleicher Zeit fielen einige Feyettlchkeiten im Haupk-Quartier vor. Den 28. haben Ge.Durch!. derHerzog mit Ihrer ganzen Sacke bey d. m Lord Granbp m Öckederkleen zu Mittags gesptiset, nachdem Sie vor hero das Lager bey Homburg an der Ohm in. Augenschein genommen hatten. Selbigen Ta< Kes-gleng abcrmalsem grosser Tbei! derfcindl. Eavallerie msCantonnemenr. Den 29 gieng ein starke» feind!. Detafchement, so aus Dragonern, Husaren undJnfanterie bestund tey Merlau, Nieder-Ohm, und Burgemünde über die Ohm, und rücktebisHeimbachvor, repoußlkte auch die Jüger-Vorposten des Hrn. Generals von Fre^og. Da aber gedachterGeneral in Ver- fgssungchund, trauten sie nichts weiter zu m;-.