Eine Jungfer von homutten Eltern evan­gelischer Religion, so etwas französisch auch Galanterie, Arbeit verstehet, suchet Condition als Cammer-Jungfer oder Haußhälterin, .es fty hier oder auswärtig.

Mittwoch oder Donnerstag in der zweyten Meßwoch, suchet ein Freund Gelegenheit, mit Extra-Post nach Leipzig zu reisen.

In eine hiesige Specerey-Handlung enprcs, wird ein auswärtiger junger Wenfch milKost- geld undLaution, in die Lehr verlanget, er muß aber im Rechnen und Schreiben .wohl grübet seyn.

Ein bedienter von rc>. Jahren, Lutherischer Religion, welcher gut Rechnen und Schreiben auch das Elavier und Violin verstehet, suchet eine Herrschafft, oder in-einem Wirchchau ß zu dienen.

Ern junger Mensch, der einen lateinischen Term in um verstehet und eine saubere Hand schrakt , sucht Dienst als Lchrerkr Oder Laguav. . ^

Een Kunstgelernter Gärtner, Lutherischer Religion, so noch unorrheyrather und mit WMffl Qltttftat versehen ist, sucht eine Herr- fthastt. . .

Man sucht einen Reise»Kompagnon ln tu utc Chasse mir Extra» Post nach Paris zu reisen, und ist sich Verfalls zu melden bey Herrn Johann Sonntag , Kauffmann in Englischen. Waacen , so in der Döngesgaß l.!r. ü. l'to. --9. logict.

On cherche un Comp^gnon de voya§e pour Paris » dans une Chaife de PoÜe que Ton jfournira » 00 peut 4inf>rmer chez Mr. Jean Sonntag , JVhrchand en Clinquallerie o*Aq- gkterre . löge dans la Döngesgais Leitre H. Äa. i?9.

Ein Handlungs Bedienter Cacholischer Re« ligion welcher sich seines Wohlorchaitens wegen, leaitrmiren kan., suchet Coudruon in einer Specrrrv. Handlrmg.

El« Mensch , welcher dir Pferde. unA Ackerbau wohl verstehet, suchet Dienst.

'Ein Mensch Evangelischer Religion Der in der Fagecey erfahren, und mit Pferden um zugehen weiß sucht.als Bedtenlec oder Reitknecht anzukommen.

Es wird in eine allhiesige Aporhecke ein Lehr- Junge von auswärtigen Eltern, .mit oder oh­ne Lehrgeld anzuuehincn gesucht, und kan dry Ausgebern dieses, das mehrere erfraget werden»

Ern halb Duzend noch wohl conDttionirre mit Spannrfch Rohr geflvchteneSkühl, nebst Arm.Sessel, oder auch ohne denselben, wer» den zu kaussen gesucht.

Sachen die verlogen worden.

Es ist am Donnerstag Nachmittag bey Ast- kunffl des Marckschists, eine silberne Uhr mit 2. Uhrkelten abhanden.gekommen, der Finder, oder wcme solche zum Veckauss anqetragen -werden möchte, wird ersuchet, gegenein billi­ges Douceur cs bey Ausgebern dieses anzuzei- gen.

Am ersten Ostcrfcneriag ist im Hcransgß- hcn der Calharinen Kirch,.eine grüne fammete Tasch mit einem silbernen Bügel, .und einer breiten goldnen Bord.besetzt verrohren gegan­gen, wer sie gefunden und wicderbringt, soll eine raiso.'madle Verehrung dckornmcn, und ist bey Ausgeber dieses,das mehrere zu erfragen.

Am ersten Oster - Tag beym .derausgehen aus der Barfusser Betstunde, ist ein grosses rorhliches seidenes Schnupftuch, neben -mir weisen Strichen ,. verloyren gegangen , dem Aeberbringer stehet ein gu. Tranckgeld m .Diensten.

Sachen die gefunden worden.

Es ist zu End der vergangenen Herbst-Meß in einem gewissen Hauss, ein Päckgcn Cam­mer-Tuch von eurem Französischen Gängler liegen-blieden, wer si-tz darzu legitimirm kan-' dem stehet solches wieder zu Diensten.