Zu verlehnen in der Stab-.

I Bey Johann Daniel Bender, in der Ben- rgasse im güldenen Ring, seynd auf infie, ride Herbst-und folgende Messen zwey Zim» r, einzeln , messentlich zu verlehnen.

Bey Andreas Brunner, Schumachermei- r in der Neugaß, ist auf künftige Herbst- eß eine commode helle Stube, mit aller Bc- emlichkeit, an Verkäuffere zu verlehnen. Bey Ernst Friedrich Rauch, Weinwirth m ' weiften Adlergaß, sind noch einige Zim- r auf diese und kommende Messen anFrem- zu verlehnen.

Personen so allerkey suchen.

§s wird eine Person gesucht, welche Att- >gs der zten Meßwoche, in einer Chaise zu Personen mit Extra-Post nach Leipzig Ge­schafft zu machen, Belieben trügt.

Kn ausländischer Handlungs-Bedienter, ,v..cher auf Begehren Caution stellen kan, sucht allhier oder ausserhalb Condition.

Es wird ein firnger Mensch Lutherischer Re­ligion, von honetten braven Eltern, so etrvanu 14. bis i s. Jahr, von ausserhalb, der die Apothrcker-Kunst zu erlernen Belieben tragt, in der Kayserl. berühmten Ofsicin begehret, und kan selbiger bey Herrn Rühle zur gülden Kopff-DpothecN>as mehrere vernehmen.

Es wird eine Gelegenheit vor zwey Perso­nen, von hiex nach Erfurt odcrJcna in zwey- ter oder dritter Meßwoche zu reiften, gesucht.

Sachen die verlieren worden. Abgewichenen Frcytag Nachts, ist aus er, MM sicheren Haust ein klein Bologneser Hünd- gen, mit schwaitzen wobt behängten O-ren, Weiß und schwartz gezeichnet, und von feinen Haaren, emkomwen; wer fok6)es wieder fin­det, und bey Ausgebern dieses sich anmeldet; hat ein ansehnliches Trinckgew, nebst vep, chweigung ftmes Namens zu erwarten.

Am Sonntag Abends ist ein klein schwach Pudelhündgen mit weisser Brust, und gelben Halßband, verlohren gangen.

Sachen die gefunden worden.

Nachdeme auf der Straffen allhier eia Cer. »ificar wegen eines Stipendil durch Jhro Hoch' fürstl. Durchlaucht von Braunschweig-Lure- bürg in t'gvvr eines Studioft , Namens Peter Hermann Soest, gesunden worden; so hat sich der Eigenthümer dißfals bey Ausgebern dieses zu melden.

^verrifierrrenk.

Mit Jhro Röm. Kays. Majestät allergnä- bigstem Priwleqio, werden von Maximilian Schulz seel. Erben zu Franckfurt, wohnhaft in der Töngesqoffe im Eckhausse der Graubcn» Gasse, noch immer gemacht und sind zu be­kommen : Allerley kommode Bruchbänder für beyderley G.schiechr, Kinder und erwachsene Personen, in welchen Bändern sie ihre Arbeit ohne Cchmcrtzrn verrichten, gehen und reiten können, wodurch die Br üche nebst Brauchung des bey ihnen zu habenden Bruchpfiasters aus dem Grunde curirek werden. Diejenige, so sich nicht melden wollen, oder in loco sind, kön, nen nur die Grösse eines Schadens melden, aufwelcher Seite, und das Maas mit einem Bindfaden um den Unterleib mttfchicken, dann man einem ftden nach aller Willfährig­keit dienen wird. Aull) sind bey ihnen soft gende Stücke zu verkauften : Als 1) ein un­gemein approbirtes Zahnpulver, welchrS hj» Zahne wrrß macht und rein hält; r) eipe herr­liche Zahnlatwcrge für den Scharövck und Mundfaule, schwaches Zahnfleisch damit z.z heilen : bewahret auch für Brand und Fau­lung der Zähne, und üblen Geruch des Mun­des; ;) eine Dnekur, so drr Schmerzen dev Zahne alsbald stillst. 4) Es werbm arrch b^y ihnen künstliche Zähne von weifien Seersß- Beinen in den Mund gefitzt, mit Welchen MM