Eine starcke wohl eonvitionirte große Keiße - Kutsche, worinnen commod' srch^Per, fohnm Matz habe», und auch in der Stadt zu gebrauchen ist , mrt gutem blauen Tuch inwendig überzogen, will man um Platz zu gewinnen verlausten, Ausgeber dieses grebt mehrere Nachricht.

Ein hellgelbes Windspiel ist zu verkauffm, und dey Ausgebern dieses zu erfragen.

In der weisen Schlange dey Herrn Krauß- lsgiren wie alte Zeit Iohanes Diraust ftel. Wttl.d, und Sohn von Wlßbadrn, und vev- kauffcn alte Sorten Laquirrer Btaasrödr und Stöcke sowohl durchaus mit M-eßing gefüt­tert als ungefüttert mit SUder und Meßrng örschlagrn , Perspectiv aus Slöcke, ingleichen Srocksprrtzen, lange Stück mit tomvacknen und Helfenbeincru Knöpfe, und werden jeder. Man um billige Preiß aufwarten.

Zwei) schwere Zug - Ochsen zum Ackerbau dienlich, wie auch etliche Malter der besten SreckKartoffeln, sind vey Jacob Ludwig zu Sachsenyausen neben dem Kleppelhof, zu vrc- kaustcn. ^ A

Ein Tartarisch Pferd, ein Fuchs, schon von Gestalt, stehet in den v Sau Kopf zu vittauffen, und weitete Nachrrchl den Herrn Busch, Weinschenck an der Mehlwag zn haden^

Zu verlegnen in der Siadt.

Nahe amCreutzgang sind r. meublirte Stu­ben, wobey Platz zum Packen, diese und tol- veiide Messen an Fremde zu verlehnen.

" Aufzukünftige Messen find im «Lall« Hauß in der Buchgaß, schöbe meudlictr Zimmer an Fremde, in specie an Berkauffer zu verlehnen.

Auf dem Weckmarckt gegen dem Storch über in dem Eckhauß, ist eine grosse e rube samml etliche Kammern, vor diese und folgende Mes­se zu verlehnen.

Auf dem Admerberg lst ein schöner grosser Keller an einen ^itaUamc, meffentlichzn ver­lehnen.

;oo. fl. liegen bereit auf einen guten Inss- fatz ausgeliehen zu werden.

Zu Sachsenyausen stehet ein guter Keller f6. Stuck Wein zu verlehnen.

Ein Keller zu cttich und viertzig Stück, ste­het zu vermtechen.

Ein trockenes wohl verwahrtes Magazin, stehet zu vermiethen.

Es ist in der Fahrgaß nahe an der Schnur- Gas in der besten Gegend , auf zukünftige Herbst-Meß und folgende, ein halber Laden famml Logic Messenrtich zu verlehnen.

Ein wohl gelegener Weiber - Platz zu Ek- Calharinen, ist billigen Prcißcs zu verlehnen, und kan sogleich betreuen werden.

Derjenige grose, und zu aller Handlung sehr wohl gelegene Eck Laden in der < uchgaß, gegen dem Larpen über. Lit. I. No. 19?. wo- rinnen vermahlen noch vre Fayance Maars des Herrn Hannong von Stras ura ver­kaufet wird, ist auf künftige, sowohl in als ausser den Messen , zu verlehnen , und stndil man dey dem Elnwoyner mehrere Nach» richt.

Auf künftige Herbst und folgende Messen, sind auf dem greffen Kornmarckl ; orS 4. Stuben an Fremde zu verlehnen

Hinter dem Römer lst gleicher Erde eine Gelegenheit , um Maaren darmnen feil zu haben . und einen Ansstand zu machen , in Meßreiten zu verlehnen

Hinter dem Römer sind etliche meuhUrre Zimmer an Meß - Fremde zu verlehnen.

Personen so allerlei) suchen.

Es wird um einen civilen Preiß zu kauffen gesucht ei» klein Comtoir, in ein Gewöid zw machen, mit Fenstern, mit oder ohne Wind- öffelchcn und Zugehör.

Eine gute Saugamme wird gesuchet, man kan weiteren Bescheid bey Ausgebern dieses tzgben»