6. Seite. N». 141.
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Die Döberitzer Kaiserreve.
, <D Aiimchen, 18. Juni. In der K a m m e r beabsichtigen die Sozialdemokraten auf Grund des Artikels 8 der Aeichsverfassunq (Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, in bem Bayern den Vorsitz führt) wegen der Döberitzer Kaiserrede zu interpellieren.
Zum Fall Eulenburg.
kV Berlin, 17. Juni. Der Hauptverhandlungstermin kn der Strafsache gegen Fürsten Philipp E u l e n b u r g ist, wie bereits berichtet, auf den 29. Juni und folgende Tage vor dem Schwurgericht des Landgerichts I unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors Kanzow eingesetzt worden. Die Zeugen der Anklagebehörde haben Vorladung zu diesem Termin erhalten. Das Aktenmaterial in dieser Strafsache ist auf zehn dicke Aktenbände angewachsen, die zur Zeit von dem Landgerichtsdirektor Kanzow studiert werden. Ter Verteidiger Justizrat Wronker hat erst einen Band dieser Akten- saszikel zu Gesicht bekommen, er wird seine Beweisanträge erst nach Kenntnisnahme der gesamten Akten stellen können.
Der Gemeindeproporz in Bayern.
□ München, 18. Juni. In der gestrigen Staats- ratssitzung ist der Entwurf über den Proporz bei Gemeindewahlcn, d. h. für die Wahl von Gemeindebevollmächtigten, Magistratsräten, Gemeinderäten, Adjunkten und Ersatzmännern, wie vorauszusehen war, genehmigt worden. Der Proporz soll jedoch nur für Gemeinden von über 4000 Einwohnern gelten. Mit dieser Bestimmung wird einem Wunsche der Zentrumspartei entsprochen. Die Einzelheiten für die Durchführung des Gesetzes sollen durch eine Wahlordnung geregelt werden. Der Proporz soll auch bei Ergänzungswahlen zum Gemeindekol- lcgium Anwendung finden. Die Vorlage wird, wie der erste Vizepräsident Fuchs zum Schluß der heutigen Sitzung der Kammer mitteilte, schon nächsten Samstag aus die Tagesordnung gesetzt werden.
Das spanische Königspaar.
W Madrid, 18. Juni. Die „Correspondencia de Espaäa" will aus zuverlässigster Quelle wissen, daß das spanische Königspaar im September dem Wiener Hof einen Besuch abstatten und in Oesterreich einen längeren Aufenthalt nehmen werde. Auf der Hin- und Rückreise werde es sich in Paris aufhalten. Es werde voraussichtlich die Königin von Holland im Haag oder Amsterdam besuchen und danach vier Wochen inkognito aus der Insel Wight verweilen.
Oesterreichisches. -
» S Wien, 17. Juni. Nach der hiesigen „Neichspost" soll der Kaiser bei der gestrigen Eröffnung der neuen Kinderstation gegenüber dem Unterrichtsminister Marchet die Bemerkung gemacht haben: „Machen Sie einmal dem Skandal ein Ende. Ihre Rektoren sind eine Gesellschaft". Sollten diese Worte tatsächlich gefallen sein, sind die Rektoren entschlossen gemeinsam zu demissionieren.
Wien, 17. Juni. In österreichischen Negierungs- kreisen wird hinsichtlich der Kaiserworte gegen die Rektoren erklärt, der Kaiser habe sich zwar energisch gegen den Hochschülerstreik ausgesprochen und zum Unterrichtsminister gesagt: „Machen Sie der Sache ein Ende!", aber dann nur gegen jene Rektoren eine unfreundliche Bemerkung gerichtet, welche sich seinerzeit mit den Studenten identifiziert hätten. Als der Minister hierauf Aufklärungen über den Verlauf der Rektorenkonferenz gegeben habe, habe der Kaiser seine Befriedigung über die Haltung der Rektoren ausgesprochen.
' (Abgeordnetenhaus.)
^ ~ Wien, 17. Juni. Mehrere Abgeordnete, die Uni- derfitätsprofessoren sind, intervenierten beim Präsidenten Weißkirchner, weil er gestern Sternbergs Ausdruck, die Studenten seien Lausbuben, nicht rügte. Sie werden am Schluß der Sitzung eine Anfrage an den Präsidenten richten. Am Schlüsse der Sitzung kam es zu stürmischen Szenen zwischen den Sozialdemokraten und Graf Stern- b e r g, der seine gestrige Beschimpfung der Studenten („Lausbuben") abzuschwächen suchte. Professor W a I d n e r protestierte namens der Professoren gssgen diese unerhörte, vom Präsidenten nicht gerügte Beschimpfung der Studenten.
Abg. Adler interpellierte namens der Sozialdemokraten den Ilnterrichtsminister'wegen der Kaiserworte über die ;9te!toren und fragte, ob diese Kaiserworte auf einer Information des Ministers beruhen oder auf Informationen von einer Seite, die dazu nicht berufen und dem Parlamente nicht verantwortlich sei. und welche Schritte getan seien, um den schlecht informierten Kaiser besser zu informieren und der Studentenschaft wie den Rektoren für die Aeußerung die notwendige Genugtuung zu verschaffen.
Das Revaler Abkommen über Mazedonien.
London, 13. Juni. „Daily Graphic" erfährt aus Petersburg die Umrisse des in Reval bezüglich Mazedoniens erreichten Uebereinkommens. Das Blatt Zagt, der zur Herstellung friedlicher Verhältnisse in Mazedonien ''zuerst aufgestellte Plan sei durch einen neuen Reform- plan ergänzt worden. Der erste Plan sei auf die von Sir Edward Grey im Dezember 1907 gemachten Vorschläge 'gegründet, doch sollen die T r u p p e n ausschließlich Ottomanen fein und die Kosten für die Truppen auf das Konto des mazedonischen Zivilbudgets übernommen werden. Der Hauptpunkt
des neuen Reformplans sei die Annahme des Greyschen Vorschlags, daß die Ausgaben der mazedonischen Zivilverwaltung im Budget in erster Linie berücksichtigt werden müssen. Der Generalinspekteur soll auf sieben Jahre ernannt und sein Gehalt sichergestellt werden. Rußland werde den Mächten beide Pläne vorlegen und dann bei der Pforte nachdrücklich dafür eintreten. Man glaubt, daß das Zusammengehen der Mächte gesichert ist.
Bombenexplosion in Spanien.
Corunna, 18. Juni. Hier explodierte gestern auf öffentlicher Promenade eine Bombe, wodurch ein Mann leicht verletzt wurde. Auf die Ergreifung des Urhebers ist von den Behörden eine Prämie von 6000 Pesetas ausgesetzt worden. Begnadigte Pogromisten.
Petersburg, 18. Juni. Die Begnadigung von 48 wegen Beteiligung an Judenhetzen verurteilten Personen wird von dem Organ des Verbandes des russischen Volkes, der „Russkoje Snamja" gemeldet.
Verschiedenes.
m Darmstadt, 18. Juni. Das Diakonissenhaus „E l i sa b e t h e n st i f t" hier beging heute in Anwesenheit des Staatsministers Ewald, des Ministers Braun, des Geh. Kabinettsrats Römheld, der den Großherzog vertrat, sowie zahlreicher Vertreter von staatlichen und kirchlichen Behörden die Feier seines fünfzigjährigen Bestehens. Ansprachen hielten u. a. der Vorsitzende Landgerichtsdirektor Kolb, Minister Braun, Graf Görtz zu Schlitz im Namen des Johanniterordens, der Bürgermeister Glässing-Darmstadt, Bürgermeister Dr. Kaiser-Nauheim im Namen des Konitzkh- stistes, Direktor Fliedler-Kaiserswerth im Namen des Gesamthauses der Diakonissen, sowie Vertreter der inneren und äußeren Mission. 27 Diakonissen wurden neu eingesegnet.
Nalibor, 18. Juni. (Priv.-Tel.) Wie der „Oberschlesische Anzeiger" aus Rosenbog (Obcrschlesien) meldet, brannte nachts in Kamunkau im Kreise Rosenberg die Besitzung des Kolonisten Peter Gladys nieder. Die beiden ältesten Söhne Gladys im Alter von 11)4 und neun Jahren, sowie sechs minder, ein Pferd und sämtliches Kleinvieh sind in den Flam- m e n u m g e k o in m e n.
München, 17. Juni. Seit Freitag wird Apotheker Taver Pirchmeier in Ober - Andorf vermißt. Bis jetzt ist noch keine Spur von ihm gefunden worden.
Lubwigshafen, 18. Juni. Nach der „Pfälzischen Post,, hat die sozialdemokratische Fraktion des bayerischen Landtages gestern folgende Interpellation eingebracht: Was gedenkt die Staatsregierung zu tun, um den in den Betrieben des Verbandes bayerischer Metallindustrieller angestellten Technikern und Kaufleuten die Ausübung des Koalitionsrechtes zu sichern?
Bern, 17. Juni. Die bereinigte Bundesversammlung Zerteilte dem Bundesrat Dr. Z e m p unter dem Ausdrucke ihres Dankes für die von ihm geleisteten hervorragenden Dienste die Entlassung aus dem Amte eines Mitgliedes des Bundesrats und wählte an seiner Stelle den Nationalrat Schobinger - Luzern (katholisch-konservativ) mit 141 ■ von 178 gültigen Stimmen in den Bundesrat.
Bern, 17. Juni. Zum Vizepräsidenten an Stelle Dr. Z e m p s wurde der Bundesrat Dr. D e u ch e r mit 164 von 184 Stimmen gewählt.
Konstantinopel, 17. Juni. Der Sultan verlieh dem als Direktor an die Deutsche Bank nach Berlin berufenen bisherigen Direktor der Gesellschaft der Anatolischen und Bagdadbahn, Geheimen Legationsrat Dr. H e l f f e r i ch, die goldene Justizmedaille.
Ans Bilder« und Soimnersrischen.
Wanderwinke und Reiseziele.
* Aus Bad Kisfingen. Ein Intermezzo trug sich nach dem von der Stadt Kissingen den bayerischen Landtagsabgeordneten gegebenen Festmahl zu. Die „Münchner Post" erzählt folgendes: „Als nach dem Kaffee alles sich erhob, um nach gewaltiger Anstrengung ein wenig zu verschnaufen, spielte sich im unteren Viertel deS SaaleS noch eine niedliche Szene ab. Ein aufgeregter weiß- bärtiger Herr näherte sich den Abgeordneten und erklärte mit erhobener Stimme, über ihn fei in der Kammer Blödsinn verzapft worden. Et sei ein Wohltäter der Armen, verdiene nichts, sondern habe bereits anderthalb Millionen zugeseht. Das Bad sei früher verlumpt gewesen, die Regierung benehme sich wie ein dreifacher Pferdejude, sie zahle ihm die drei Millionen nicht, die sie ihm schuldig sei, und wenn der Referent im Ministerium behaupte, er habe etwas für Kissingen getan, so-sei das ein Schwindel. „Alles, was geschehen ist, das habe I ch gemacht und die Regierung garnichtS/ Dieser Nachfestredner, dessen kräftige Ausführungen viel Aufmerksamkeit erregten, war der durch die Geschicklichkeit des Herrn v. Riedel selig zum Pächter des Bades Kissingen gekürte Herr Hofrat Hessing.. .!* — (Hessing, der derzeitige Pächter des Bades Kissingen ist der bekannte Göggingcr Orthopäde, der zwar kein Arzt ist, aber auch ohne operative Eingriffe hervorragende Kuren zustande bringt.)
* Mittelmeer-Reise. Prächtige Mittelmeer-Reisegelegen- heit, die unsere Leser interessieren dürfte, bietet in den letzten zwei Dritteln des August die „Freie deutsche Reise-Vereinigung" durch ihre fast dreiwöchige Fahrt von Marseille nach den ethnographisch, künstlerisch und landschaftlich hervorragendsten Mittelmeerstädtcn, Barcelona, Palma, Algier, Tunis, Carthago, Palermo, Taormina, Messina, Amalsi, Sorrent, Eapri, Neapel, Rom, Monaco und Genua, wie sie teilweise unseren Lesern von der letzten Kaiserreise, noch bestens bekannt sind. Die Reise kostet mit voller Unterkunft, Verpflegung und allen Ausflügen nur 360 Mark. Kein geschäftliches Unternehmen. Unsere Leser erhalten kostenlos Prospekt durch den Schriftleiter, Redakteur Baumm .(nicht Baumann) in Duisburg.
(Nachdruck der Artikel nur mit Quellenangabe gestattet.1 ] ~ -
Bergab!
MNDELSZEITUNG
(Der Neichsbanksah weiter auf 4 Prozent ermäßigt.)
Nachdem erst vor 14 Tagen eine Ermäßigung des Banksatzes um y» Prozent auf 414 vorgenommen worden war, beschloß der heute früh zusammengekommene Zentralausschuß der Reichsbank infolge der zunehmenden Geldverflüssigung eine weitere Herabsetzung der offiziellen Bankrate um y% Prozent. Damit haben wir das in Deutschland Hegenwärtig übliche Zinssußniveau von vier Prozent erreicht. Bis zum 11. September 1905, also einen Zeitraum von 2 3 A Jahren, müssen wir zurückgehen, um einen vierprozentigen ReichÄanksatz anzutreffen. Innerhalb dieser Zeit war die Geschäftswelt gezwungen, Zinsen bis zu der exorbitanten Höhe von iy 2 Pro- zent zu bezahlen, d. h. soweit sie selbst zu diesem Satze Geld bekamen.
In raschem Tempo ist der Banksatz von dieser ungesunden Höhe bis auf den gegenwärtigen normalen Stand herabgesunken/ Wie die Bewegung des Satzes seit dem Anfang des laufenden Jahres war, geht aus nachstehender Tabelle hervor:
Dom 8. November 1907 bis 12. Januar 1908 . . 7 1 / 2 0/ o „ 13. Januar 1908 bis 24. Januar 1908 . . .
„ 25. Januar 1908 bis 6. März 1908 .... 6°/ 0 . ,7. März 1908 bis 26. April 1908 . Ü » ; 5i/ 2 9 /o „27. April 1908 bis 4. Juni 1908 ! , ; ! 5%
„ 4. Juni 1908 bis heute ...*!.. 4 1 /2°/ 0
Man 'geht wohl nicht fehl, wenn man das fetzige rasche Handeln der. sonst so vorsichtig abwartenden Reichsbankleitung mit ^ der bevorstehenden Emission der 100 Millionen Schatzscheine <(siehe bes. Artikel) in Zusammenhang bringt. Zu einer solchen Transaktion gehört bekanntlich gutes Wetter am Geld- und Effektenmarkt. Billiges Geld regt aber naturgemäß die Geschäftstätigkeit an. Und so dürften die bevorstehenden großen Anleihetransaktionen, zunächst die 100 Millionen Schahscheine, dann aber auch die 20 Millionen Krupp-Obligationen (von der 60 Mill.) und eine Reihe kleinerer Emissionen durch hie Ermäßigung profitieren.
Der Geschäftswelt kommt das billigere Geld natürlich zu statten, indem es zu neuen Geschäften anregt. Ob aber dazu jetzt schon die Zeit gekommen ist, muß dahingestellt bleiben.
Preußische Ueberraschungen. Von Berlin aus kommt die überraschende Meldung, daß sich das Preußenkonsortium zum Quartal, also Ende d. M., abermals an die deutsche Kapitalkraft wendet, um 100 Millionen seiner 4proz. Schatzscheine loszuwerden. Bekanntlich' war im April, als der große Anleibeschauer über Deutschland niederging, der Gesamtbetrag der 850 Millionen Anleihe in zwei verschiedenen Typen an das Konsortium begeben worden. 650 Millionen in 4proz. Anleihe wurden zur Emission gebracht, 200 Millionen 4proz. Schatzscheine behielt das Konsortium noch zurück in der Erwartung, sie schnell ins Ausland absetzcn zu können. Damit wars nichts. Das Ausland winkte ab und das Preußenkonsortium blieb auf seinen Schatzscheinen sitzen. Da jetzt anscheinend wieder einmal kein Geld im Staatssäckel ist, so wendet sich das Konsortium nun doch an das deutsche Publikum, allerdings erst mit 100 Millionen, also nur mit der Hälfte des von ihm übernommenen Betrages. Der Erfolg scheint bei der gegenwärtigen Geldstüssigkeit ziemlich sicher. Die Schatzscheine sind 4prozentig und binnen fünf Jahren zu 100 rückzahlbar. Der Preis wird etwa 99% Prozent betragen. Wer also seine Moneten für einige Jahre sicher und relativ gut anlegen will kann ruhig zeichnen.
Schwede« nimmt eine Anleihe in England ans. Wie aus Stockholm gemeldet wird, hat die schwedische Regierung mit einem »nglisch-deutschen Finanzkonsortium eine Anleihe von 3 Millionen mgl. Pfund (über Jt 60 Mill.) abgeschlossen. Die Anleihe, die in hen ersten zehn Jahren 4 und danach Z^prozentig ist, wird in London zu 98 pCt: zur Zeichnung aufgelegt.
Warenhausinsolvenz in Berlin. Nach dem „Konfektionär' ist das Warenhaus Friedrich Pfingst u. Co. Nachf. in Berlin-Rixdorf in Zahlungsverlegenheiten geraten. Die Passiven betragen-^ 400,000, denen an Aktiven JL 130,000 gegenüberstehen. Die Firma bietet 40 Prozent.
Berliner Ledertag. Auch der zweite Ledertag war trotz der schon beginnenden stillen Saison gut besucht. Es waren Vertreter des Leder- undHäute-Großhandels, sowie der Leder-, Schuh- re. Fabrikation aus vielen Gegenden des Reichs, aber auch aus Oesterreich und Holland anwesend. Der Verkehr war recht anregend. Geschäfte, die vorher eingeleitet, kamen hier zum Abschluß, andere wurden entriert und mehrfach solche, vorbehaltlich Besicht abgeschlossen. Der nächste Ledertag findet am 15. Juli statt.
Zahlungsschwierigkeiten eines industriellen Unternehmens in Amerika. Aus Pittsburg wird gemeldet, daß gegen die National Glas Company, deren Kapital Dollars 4 Millionen beträgt und die 20 Anlagen in fünf Staaten besitzt, ein Verfahren eingeleitet worden ist, das die Einsetzung eines gerichtlichen Verwalters bezweckt. Klägerin ist die Union Trust Company in Pittsburg als Bevollmächtigte der Besitzer der ersten Hypothekenpfandbriefe, für welche die fälligen Zinsen nicht bezahlt worden sind.
Zahlungseinstellung in Frankfurt. lieber daS Vermögen der Firma Wagner u. Brand (Jnstallationsbureau für Elektrotechnik) in Frankfurt a. M. wurde das Konkursverfahren eröffnet.
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Böri enberi chte.
Frankfurier Börle.
Franksnrt, 18 Juni.
Der Grundton der heutigen Börse war fest infolge^ der unerwartet gekommenen Reduktion des Diskonts der deutschen Reichsbank um )4 pCt. auf 4 pCt., sowie in Anbetracht des Ausweises der Reichsbank, der eine recht günstige Beurteilung findet. Die bevorstehende Emission von Mk 100. Millionen 4proz. preußischer Schatzanwcisungen ließ freilich eine richtige Zuversicht nicht aufkommen. Größere Kursanbancen wurden am Montanmarkt erzielt. Amerikaner waren schwächer, dch die eventuelle Nominierung Roosevelts doch noch nicht als au-, geschlossen gilt. Im Zusammenhang mit der Diskontermäßi« gung der Reichsbank sank der Privatdiskont um % pCt. auf 3 l 4 PCt. . ,
Rotirungen ver Ultimo Juni 2 l lt Uhr: Kredit- Aktien 196.30 bz.. Tiskonto-Kommandit 172.25—10 bz., StaatSbodn
148.75 bz. Lombarden 25.60—50 bz . tvroz. 1902er Rüben 83.90 bz. ss Italiener —. Baltimore 87.75—50 bz.. 3vroz. Mexikaner 66.60 G.. per Kasla: Bochumer 209.60 G., Laura 202.50 G.. Har- vener —.—, Gelsenkirchen 187.25-50 bz. DrivatDis ko nt 3 l k Prozent. _ , _
Telegraphifdie Berlc&fe.
Berlin. 18. Juni.
Die heutige Börse war gebessert auf die Tiskontermäßi« gung, besonders für Montanwcrte. Renten ebenfalls höher.
gestrige
Schluß
kurse
heutige
Änfgs.-
fittle
gestrigki oeutige Schluß.! Amgs^ kurte > tiirie
Handelsgesellschaft
159 1(1
160.10
Kanada .
15? 6 <
157.20
Deutsche Bank....
229.40
-
Bochumer .....
2(/9 4k
209.75
Disconto-Gesellsch.
171.90
172.21
Gelsenkirchen....
186.75
187.70
Dresdner Bank ..
13?.-
137.41
Harpener.
197.10
197.—
Russische Bank.»..
126.2C
126.40
Packetfabrt.
I 08 60
109-
Lombarden .
25.30
—. -
Nordd. Lloyd....
93.60
—
Baltimore........
83.-
87.60
Allg. Elektr.-Gei.
209 20
209.25
Minen-Sbares. Ebartered 17 sh.-d, Reue De Beers 11 V»,
bis —. Goldsields 4— Rand Mines 6 V*. Golden Horiethoe 6 3 ,'g üaü View V* Steel cd mm. 38 3 / 4 .
London» 17. Juni. Minen-Sbares. Geldenbuis Eiiate 1*/* Randfontein Vh. Robinson Gold 9\. 9L Goerz u. Co. 31 / 39 . Lancaster West a /i. Noodevort Ctr. D. May Cons. l 3 /*, Ban Rim — Amerikanerwertc: Atckison 840 » Ebic. Milw. 188—, Denver komm. 25 5 / s prei. 55 V? Erie comm lö l / 4 , vrei. 35— New Vor? C. 108—, Reading comm. 58 5 / R Southern Pac. 8 SV«, Southern R. 17 7 /g Union lol 3 / 8 . Steels comm. 38^ B drei 1040«, Trunks 17 3 / Jß
[Darkiberidife.
Hamburg, 18 Juni.
Kaffes good average Santo? September 30 l u Dezember 30 l h März 3or/,. Mai 30*/*. Stetig. — Rüden - Zucker. 1, Produkt. Basis 68 pEt. Rendement. neue Usance, frei an Bord Hamburg. Juni 22.10 Juli 22.20. August 22.20 Oktober 20 30, Dezember 20.05. Dtärz 20.40. Matt. >
Magdeburg. 18. Juni. » Zuckermarlt. Kornzncker 83 Prozent ohne Sack 00.00 G.» 00.00 B.. Nachvrodukte er kl. 75 vCt. ohne Sack 0.00 &. 0.00 B.
— Matt. — Brotraffinade 1 ohne Faß 21.25— G. 21.50— 5V
Kristallzucker 1 mit Sack —.-G. —.- B.. Gemahlene Raffinade,
mit Sack 21.00— B. 21.25— G„ Gern. Melis mit Sack 20.50— G.!
20.75 B. Still. — Rohzucker 1. Produkt Juni 21.90— G.'
22.10—94.. Juli 21.95- K. 22.05— B. August 22.-G. 22.15—
SB . Oktober 20,20- G. 22.30— B.. OkkDezbr. 20.— G. 20.05—' B.. Jan.-März 20.20— G. 20.25- B.. Flau.
Derttn, 17. Juni Drodnkt enmarkt. Weizen Juli 213.25,
September 195.50. Oft.-. Roggen Juli 191.25. September 178.50.
Okt. —Hafer Juli 161.—. Sepkember 156.75, Mais amerik. 4Uired Juli U4.CH September 143.00, Rüböl Juni —. Oktober 69 80.
— Weizenmehl 26 50 bis 28.50 Roggenmehl 23.60 bis 26.30. Sept.
— —. bis —.—.
Hamburg, 17. Juni. Prodnktenmarkt Weizen. Tendenz fest. Mecklenburger und Ostholsteiner 205—214. Roggen Tendenz rnhig. Mecklenburger und Altmärker 185—204. russischer cif 9 Pud 10/15 Juni 144—. — Gerste. Tendenz ruhig. lüdrutsische cif Juni 113.50. — Hafer. Tendenz rubig. Holsteiner und Mecklenburger 165—176. — Mais. Tendenz fest, Amerik. mired cif Juni —, La Plata cif Jnni-Juli 1100,. — Rüböl. Tendenz ruhig» loco verzollt 74.—. — Kattee loko. Tendenz ruhig. Umsatz 2000 Sack. — Sviritus. Tendenz ruhig. Juni 290,. Jnni-Juli 30*/,,' Juli-August 29 1 /?. — Petroleum. Tendenz ruhig. Standard white loko 7.55. — Salv etsr. Tendenz stetig, loco 9 60—, Juni 9 25.! per Juli 9.t7ü,. — Schmalz amerik. Steam. Tendenz fest, loco 4?> 3 h. Ctiamberlain 45—. —Kakao, Guayaquil Ariba 68—, Trinidad Plantation 63V?.
Bremen, 17 Junk. Ba umwol le. Uvvlaud middling loko
69.75 Ruhig aber stetig
Paris. 17. Juni. Rohzucker 8894 loko 27 — 271 / 4 —. Ruh. Weißer Zucker Nr. 3 per 100 Kilo ver Juni 30—, ver Juli 30% ver Juli-August 3 OV 4 , per Oktober-Januar 29Vi. Rub. /
Paris 17. Juni. Leinöl ver Juni L4 3 /4 per Septvr.-Dezbr I 84 3 ^. Ruh. /
London, 17. Juni. (Nachbörle.) Kuvfer: Tendenz stetig, ver Kaffa 531 / 4 , per 3 Monate nS 3 u. —Zinn: Tendenz willig, per Kaffa 12 ?V per 3 Monate 128—. — Blei: Tendenz ruhig, spanisch 12 n/lq. englisch 13i/z. — Zink Tendenz ruhig, gewöhnlich 19V« weztal 19^.
Newhork» 17. Juni. Baumwolle 12 .—. Petrolmm 6.75. Weizen
Nr. 2 Red loko 97 3 / 4 . Juni-. Juli 97—. Sept. 94i /*, 1
Dezbr. ——. Schmalz Western steam 9.20, do. Rohe und Brothers 9.30. do. Wilcoi 9.30. j
* Frankfurt, 18. Juni. lBiebmarkt.) Am heutigen Markt im städtischen Viehbof standen 66 Ochsen. 1 Bullen. 78 Kühe nnd Rinder. 822 Kälber. 1260 Schweine und 52 Schaafe zum Verkauf: außerdem auS Oesterreich 6 Ockfen.
* Bon der Freibank. Heute, Donnerstag, find die Frei- bankvreise im Städtischen Schlachthof wie folgend festgesetzt; Ochfenfleisch 40 Pfg.. Rindfleisch 40 und 35 Pfg.. gedämp'tes Rindsteisch 25 und 30 Pfg., Schweinefleisch 45 Pfg., gedämpftes Schweinefleisch 35 Psg.
wLimburg, 17.Juni. Auf dem heniigen Fruchtmarkt kosteten im Durchschnitt: Roter Weizen tnaffauischer) Jt, 17.18, Weißer Weizen 00.00. Korn .F14 60 (Kerfte •// 11 00 Haler .^750 Kartoffeln 550..
B" BITBtf* nhstfAina könnte ich mir gleich geben, sagt die tin ® unmjige Haussrau. deren Wäsche verdorben ist. Tuen Sie das nicht, meinte darauf die erfahrene und kluge Nachbarin. sondern waschen Sie künftig lieber bloß mit Luhns, dann werden Sie nie wieder über mißratene nnd beschädigte Wäsche zu Uagen haben! Es ist ia ganz natürlich, daß durch die modernen Zauber- und Parforeemittel die Wäsche bald total ruiniert ist; sie mag vielleicht schneller weiß werden, dafür ist sie aber auch doppelt so schnell kaput.
1l0st^20.40. t *v.. I Le„
nns-Jir.=^0,85,lfl.holl.’ 1 KbL=« ^2.16, largj? eso
1 Pes., 1 Lei=^0.80,löfl.LQ.«=.Ä2, lflölV.«=^1.70,l öst.- =^1.70,l9k.Kr.=^l. t 2R,la.Grbl.«=^3.20,l Rbl„ JaJKrd.- •=^4,1 mex.Peso^2.10,l Doll.-1^4.20,1 fi.südd.^612.
Kursblatt der Frankfurter Börse vom 18. Jan! 1888.
Beichsbank 4 Vg %,
Präm.-ErkL 29. JunL Ult. 30, Juni.
I Staatspapiere. DB-Schatz.U/71912 Dtsch.BeichsA.abg.!
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Preuß. Kons.abg«Ä
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Badener v. 1901-*«Ä ....1892 u. 1894 "Jt Bayr. Eisenb-ObL/S -. (neuo)unk. 1915^
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Bremer v. 1892 • *Jl Eis.- Lottuv-Bte • -Jt Hambnrg. v. 1900*«
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Bosu. u. HerzegwKr
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99.400
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Samt!. Industrie-, Bank- u. Eisen- bahn-Aktwerdenmit lautenden (Stück-) Zinsen berechnet die Versicherungs-Aktien dagegen ebne Zinsen gehandelt Die Dividenden beziehen sich aut das letztvollendete Geschäftsjahr,