gern und die Ursache ihrer Farbe. ») über den Ursprung der Saracenen und Negern, 'und die wahre Ursache ihrer Farbe, K) Erzählung und Widerlegung der Vermuthungen einiger neuern Schriftsteller über die Ursache der Farbe der Negern. Auflösung einiger Einwürfe, die man der gegebenen Erklärung vom Ursprünge der Farbe der Negern entgegensetzen könnte.
" Beiträge zur Landwirrhschast, in Briefen an a einen Freund, von Johann Wilhelm Hönert, Prediger zu St. Jürgen im Herzogthum Bremen. Dremmen, 1771 und i? 78 . 8 vo. 2 Sammlungen) »8 Br."
Wir hoffen, manchem Freunde des Landlebens, welcher nicht von Jugend auf dabey gewesen, und doch gerne mit eigenen Augen sehen will, einen wahren Gefallen zu erweisen, wenn wir ihm anzeigen, daß er in den ersten iz Briefen alles finde, was ihm von der Zucht des Rindviehes zu wissen nöthig ist. Die Erziehung guter Zuchtkälber, die Erhaltung der Kühe in gesunden und kranken Tagen, Stall- und Weidefütterung, Melken, Butter und Käse machen, wird aufs deutlichste gelehrt. Durch Erfahrung bewährte Haus- Mittel bey allen möglichen Vorfällen und Krankheiten werden ohne geheimnißvolle Zurückhaltung mit der größten Aufrichtigkeit angegeben. Die letzten 5 Briefe enthalten ein gleiches von der Pferdezucht und Erhaltung, so viel einem Landmann davon zu wissen nöthig ist. Auch der denkende Naturforscher bekömmt hin und wieder einen Wink, die Sache weiter zu untersuchen. Z. B. der Herr Verfasser glaubt, an den vertieften Ringen der Kuhhörner und deren Zwischenraum mit Gewißheit bestimmen zu können, wie vielmal eine Kuh gekalbet oder verworfen habe. Zwillings-Kälber von emerley Geschlecht sind tüchtig zur Zucht; nicht so, wenn die Zwillinge zweyerley Geschlechts find, als welche nicht einmal ihr Geschlecht fortpflanzen können. Wenn der Herr Verfasser in einer dritten Sammlung die Zucht der Putern, Hühner, Gänse, Enten, Tauben, rc. eben so aufrichtig beschreiben wollte, würde es ihm auch mancher Städter Dank wissen.
Bey H. T. Grund am Domsstegel find zu haben r l) M. Ioh. Friede. Hevnatz, Rector in Frankfurt an der Oder, Handbuch zu richtiger Verfertigung und Bemtheilung aller Arten von schriftlichen Aufsätzen des gemeinen Lebens überhaupt, und der Briefe insbesondere. Mir einigen Kupfertafeln. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. 4 Mk. 2) Ljnsäem ausführliches Rechnenbuch, vornehmlich zum Gebrauch derjenigen, welche das Rechnen ohne Lehrmeister lernen , oder andern darinn Unterricht ertheilen wollen, x Mk. (Ist eigentlich der zweyre Theil von obigem Handbuche.) 3) Olla Porr lda, ein sehe gut geschriebenes Journal. Erstes halbes Jahr, aus 2 Nummern bestehend; jede in Geladon- Papier geheftet 1 Mk. 4 fl. 4) Don Pferdekrankheiten, besonders dem Kropf und Rvk, und deren Heilung. 1 Mk. 5) Beyträge zur Aufhebung der Gemeinheiten und Verbesserung der Landwirthschaft rc. z Sammlungen, jede r Mk. 6 ) Der Göttingische Musen-Almanach; gebunden 2 Mk. ungebunden 1 Mk. 8 ßl. 7) Der Voßische Musen-Al- manach; gebunden in Seide z Mk. in Pergament-
Mk. ungebunden i Mk. 8 ßl. 8) Der Lauenburger Genealogische Taschen -Calender, Deutsch und Französisch, mit vielen Kupfern; gebunden in Seide z Mk. in Pergament 2 Mk. 9) Der Göttingische Taschen- Calender, Deutsch und Französisch, mit vielen Kupfern; gebunden in Pergament 2 Dik. io)DerGothai- sche Hof Ealender rc. Franzöfisch uvd Deutsch; jeder in Pergamint^- Mk. n) Vertraute und freundschaftliche Wünsche. !2) Moralische und sittliche Wünsche.
13) Wünsche für Hamburg und Hamburgs Bürger-
14) Fröhliche Wünsche für alle Stände. Jede Sorte kostet 4 ßl.
In der Stadt Copenhagen vor dem Damm-Thor, stehet ein sehr schöner Französischer Vis ä vis zu kauf.
Bey der FrauWittweTramburgeniniBrodtschran- gen sind Allmanach für Dienstmädgen, gebunden da- Stück für 5 fb, zu haben.
Bey dem Ober, Post -Commissaire Schmidt, in der kleinen Deckerstraße wohnhaft, sind mmmehro die Berliner genealo«
« er, Schreib- und Post-Calender auf das Jahr 177-. zu den nnten Preisen zu haben.
Don der König!. Regierung allhierist, auf Ansuchen der Ee- brüdere Ernst Ludewig Lcrrl von plachen und Friedrich August von Plarhen, Ihr seit ir Jahren verschollener, ausBur« schen gebürtiger Bruder, der Lhristian Johann Wilhelm von plaehen, dergestalt öffentlich vvrgeladen worden, daß er sich binnen 9 Monaten, und zwar den rrten August 1779, Morgens um 8 Uhr vor gedachter König!. Regierung entweder in Person, oder durch einen mit gerichrlichen Zeugnissen seines Lebens und Aufenthalts versehenen Gevvllmächtigten, gestellen, im Fall seines Ausbleibens aber gewärtigen solle, daß er für todt erkläret, und sein sämmtliches zurückgelasseneS Vermögen seinen nächsten Verwandten werde zum Eigenthum überlassen werden. Cüstrin, den i9ten Oktober 1778.
Bey dem Magistrat der Chur-und Hauptstadt Brandenburg ist der in .^nno 1766. von da ausgetretene Bäckermeister George David Bree, ad Initandam seiner zurückgelaffenen Frau und Kinder eäiälailter citiret, sich m Termino den aSsten Februar 1779. entweder in Person daselbst einzufinden, oder von seinem Leben und Aufenthalt sonst glaubwürdige Nachricht zu geben, oder zu gewärtigen, daß er pro mortuo declariret, und sein Vermögen seiner Frau und Kinder werde zugetheilet werden.
Auf Befehl Königlicher Kammer in Hannover soll das im Amte Harburg belegene Herrschaftliche Vorwerk Hörsten dem Meist» bietenden auf die vier Jahre vom isten May 1779. bis dahin I78Z. öffentlich verpachtet werden.
Diejenige, welche gesonnen sind, dieses zu aller Art Nahrung und Gewerbe, ohnweit der Elbe und nahe an der Seeve beleaene Vorwerk zu pachten, können sich an dem von Com, mißions wegen auf den i4ten December, den Montag «ach dem dritten Advents-Sonntage, gesetzten Termino Morgens ro Uhr zu Hörsten «nfinden, und die Versteigerung gewärtigen.
Der Pacht-Anschlag und die Bedingungen können den Liebhabern aufVerlangen von mir vorher bekannt gemacher werden. Winsen an der Luhe, am i6ten November 1773.
Roniglich und Lhurfürstlicher Amtmann.
Meyer-
In Concurs-Sachen desBeckerS Nicolaus Heinrich Llaasen hieselbst ist wider diejenige, welche sich mit ihren Forderungen nicht gemeldet haben, Decretum praeclulivum erkannt.
Zur Publikation der fententias prioritatis und anderweiten Verkauf des Llaasenschen HauseS ist Terminus auf den 8tcn Januar a. f. anberahmet. Lauenburg, den 24stenNov. 177- D>öi,igl. Lhurfürstl. Amr.
(Mit der heutigen Zeitung wird der monatliche Halde Bogen Deyrräge zum gelehrten Artikel derselben ohnentgeldlich ausgegeben.)