von gelehrt. Sachen lcki. Stück. 429

kosen, und, besonders unter Anführung eines gu­ten Lehrers, zu überwinden sind. Dies alles wird in den drey ersten Abschnitten abgehandelt, und be- trift das Grammatikalische. Im vierten gehet der Hr Vers, zur Rririk über, wo wir nicht ganz mit dem Hn Vers, zufrieden sind. Denn erstlich glauben wir nicht , daß man einem jungen Menschen (wir haben nicht vergessen, daß dieses Buch für Lycea bestimt ist) viel vonEmendation 6X ingenio u.d. vorsagen müsse. Genug möchte es scyn, wenn etwa der Lehrer unter zwey, drey vorzulegenden Varianten ihn die beste wäh­len hieße, und so die Beurtheilungskraft prüfete. Zweitens, das schone, matte, witzige, natürliche Beschreibungen vom affeccirten zu unterscheiden, das kriechende, neue, nachdrückliche re. kennen zu lernen, gehöret, wie uns dünket, nicht zur Kritik, sondern eigentlich zur Aestherik, von der wir einen eigenen Abschnitt vergebens gesucht haben. Wir dachten, es wäre nicht überflüssig gewesen, wenn Hr Sch. die Regeln des Geschmacks, über welche die ganze ästhetische Welt einig ist, aus Longin, Aristoteles,/ Ramler rc. excerpirt hatte. Der fünfte Abschnitt giebt besondere Regeln zur Erklä­rung einer jeden Gattung der latein. Schriftsteller, der Redner, Dichter, Geschichtschreiber rc. Um diese Methode in Ausübung bringen zu können, gehöret freilich darzu, daß man den Jüngling von derNoth-. Wendigkeit und Nutzen der Philologie und Kritik, von ihrem Einfluß in die sogenannte BrodStudia, von den Annehmlichen derselben rc. überzeuge, welches im sechsten Abschnitte geschiehet. Wie beyderUeberr setzung aus dem lat. in unsrer Muttersprache beide zuweilen zusammen treffen, zuweilen im Ausdrucke, in der Construction rc. abgehen, zuweilen eineStelle ganz und gar unüberseylich ist, ist der Inhalt des siebenden Abschnitts. Der folgende betrift die cis ceronianische Schreibart und die Nachahmung Fffz der-