von gelehrt Sachen l.u. Stück. 4»7
obrigkeitliche Bestätigung dieser Zugabe, den r;. Febr. 1766. Antwortschreiben der Universität Gießen , den z. May 1766. kleine Nachricht von dem Ursprünge des deutschen Ordens, aus einem alten pergamentnen Buche, vom XU. Jahrhundert; Bischof Albrechts von Vrixen bisher ungedruckte Anmerkungen, wegen Abstellung der Misbrauche im St. MarienHospital zu Brixen von iz28z obrigkeitliche Erlaubnis, das Begräbnis des Stifters betreffend und die Grabschrift, welche sich der Stifter selbst gesetzt. Was nun diese Stiftung selbst betrift, so begreift selbige außer der Armen Verpflegung noch die Errichtung eines großen botanischen Gartens, eines anatomischen Theaters, chymischen Laboratorii und einer Bibliothek und NaturalienCabinets, die Fonds zu Besoldungen für die nöthige Personen zu dieser Stiftung, und für die Executores des Testaments, zu dreyiährigen Stipendien für arme Studiofos ’medi- cinae. Der Umfang dieser wohlthätigen Stiftung erstreckt sich also außer der Verpflegung des Armuths, zugleich über die Beförderung der Aufnahme des me- dicinischen Studii in Frankfurt. Auf alle Weise ist dafür gesorgt worden, daß diese Stiftung gesichert würde, und der preiswürdige Stifter ermahnet seine Mitbürger durch milde Beytrage diese Stiftung noch immer mehr zu vergrößern. Alljährlich werden die Nachrichten von dem Fortgange dieses Instituts und die Rechnungen über die Oekonomie desselben öffentlich durch den Druck bekannt gemacht. Der Stifter aller dieser Anstalten, ein Bruder des verewigten Reichshofraths, vermehrt durch sein edles Beyspiel die Anzahl jener berühmten Bürger seiner Vaterstadt, welche bey vorzüglicher Rechtschaffenheit, für das Wohl ihrer Mitbürger und für die Wissenschaften begeistert, sich durch edleThaten und rühmliche Stiftungen bereits ein unvergeßliches Andenken erwor- Fff 2 den.