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Wandlung über die Mineralien in Auvergne, aus ebendenselben. 20) Hn Bondaroy Abhandl. von verstechten Hölzern, ebendas. 21) Hr Daubenron vom Alabaster, ebendas. 22) Hr Guecrard vom Tripel, ebendas. 2z) Hn Macquers Abhandlung über des Grafen de la Garaye neue Art die Metalle aufzulösen, ebendas. Werden die folgenden Theile dieses schönen Werks dem gegenwärtigen in Anse­hung der Wahl der Abhandlungen gleich seyn, so wird sich dasselbe desto grösern Beyfall zu versprechen haben. Die Uebersetzung dieser Abhandlung ist mit vieler Ges uauigkeit und Sorgfalt gemacht.

jtetta.

Allhrer wurde den 24sten October unter dem Vor­sitz unsers,Hn HofR.D. Walchs eine gelehrte Streit­schrift, die den Titel hat: Principia iuris Germanici in fuccefltone defcendeutium feudali, von einem un­serer gelehrten Mitbürger, Herrn Ioh. Georg Phil. RakeniuS/ öffentlich vertheidiget. Sie ist auf 6^ B. in 4. bey Straußen gedruckt. Es ist dieses eigent­lich eine Fortsetzung einer Arbeit des Hn HofRaths, davon der Anfang mittelst einer im 1 .1767. heraus­gekommenen Streitschrift geschähe. Er erwies dar­innen, daß beo der Lehnfvlge allemal die Grundsätze -des deutschen Rechts zum Grunde liegen und dieser- halb Eltern von derselben ordentlich ausgeschlossen wa­ren. In der jetzigen zeigt der Hr Verf. daß hinge­gen auch diesen Grundsätzen die Kinder zu danken hatten, daß sie mit zur Lehnfolge kommen: auch überhaupt bey deren Succefsion manches aus den deutschen Rechten herzuleiten sey. Er weiset aus den achten Queller: des deutschen Rechts, nämlich aus den Sitten und Gewohnheiten der verschiedenen alten deutschen Nationen, daß denselben alle unehlich ge­bot) r nt, und zwar ohne Einschränkung, weil sie von der Geburt einen Schandflecken haben, an den meisten

Orten

von gelehrt. Sachen I.XXXXMI. Stück. 797

Schlüsse für die herschende Krankheiten als Herr Fimmermann. Nach dem Schwedischen Beyspiel ist in Frankfurt schon längst ein AmmenComtoir er­richtet. Die medicinischen Anstalten verdienen da­selbst alles Lob, und wem ist die Genkenbergische Stiftung, die ohne Beyspiel, unbekannt?

Lejpz g.

Unter diesem DruckOrt ist bey Heineck und Fabern, Buchhändlern in Copenhagen der fünfte Theil von den minerologischen Belustigungen zum Behufder Chymie und NaturGeschichte desMineralReichs, 504 Seit, in gr. Oktav stark, mit Kupfern ans Licht getreten. Unsere Leser kennen schon diese überaus nützliche Sack- lung kleiner minerologischer Schriften aus unfern Blättern. Von den vorhergehenden Theilen haben wir unpartheyisch geurtheilt, sie, wo sie es uns zu ver­dienen geschienen, gelobt, aber auch den Tadel, beson­ders in Ansehung der beiden vorhergehenden Theile, nicht verschwiegen. Der gegenwärtige verdient ihn keinesweges, er hat vielmehr in Ansehung der getroffe­nen guten Wahl der Abhandlungen vorallen den übri­gen grose Vorzüge. Es befinden sich in selbigen: 1) die Fortsetzung der Abhandlung des Hn Grafenvon Sa- lnces von der Würkung des lebendigen Kalchs auf verschiedne Körper aus den melanges de la fociete royale de Turin.- Sie enthält achtzehn chymische Experimente, so der Hr Grafmit dem Salmiak und le­bendigem Kalch gemacht. Sie werden hier sehe deutlich beschrieben, und die aus denenselben gezogene Schlüsse und Folgerungen mitgetheilt. 2) Herrn Lehmanns Sendschreiben an den Hn vonBüffon von einem BleyErtze, es ist eine deutsche Übersetzung, aus dem lateinischen Sendschreiben, so Hr Lehmann zu Petersburg, 1766. ans Licht gestellt. Es ist ein siberisches BleyErtz,so in crrstallinischenKörnern an KupferErtz, Ouartz, auch am GlanzErtz drusigt an- Bbb bb 2 ger