796 Jenaische Zeitungen

geflogen gefunden wird, es ist dunkelpomeranzensar- big. Hier werden die Versuche, so Hr L. mit diesem Erz angestellt, ausführlich beschrieben. 3 ) Hn Fridr. Zwingers lithvlogische Anmerkun­gen aus dem dritten Band der a&orum Helue- ticorum. Sie betreffen einige Seltenheiten aus der Baseler Gegend, Musculiten in Achat (so wie an andern Orten in Feuerstein) eingeschlossen, Musculiten mit gekerbten Rande, (es ist allem Ver- mnthen nach diejenige dickbäuchige MusculikenArt, die man im Hessischen zuweilen findet und die auch eine gekerbte Kante hat, ) seltene ChamikenArten. Es sind deren zwey und wie wir aus der Beschreibung sehen, so gehört die eine Art zu den VenusMuscheln, die andere ist ein Donax Linnei, der auch in dem Elsassischen sich findet. 4) Hn Ioh. Iac. d'Annone Abh. von den Balaniten, besonders in der Gegend um Basel. Sie ist schön, erfordert aber, nach denen neuern Entdeckungen im Piemontesischen durch Hn Attwn, viele Zusätze. So ist auch der siberischen, dev pohlnischen und vieler anderer nicht gedacht worden. 5) Hn Ignac. Barchol. Joseph Stang Streit- Schrift vom russischen Glase, aus dem lat. übersetzt. Er halt es vor eine GlimmerArt, unterscheidet es vom MarienGlase und dem Talk und erzählet die vielen Versuche, die er damit angestellt, um seine Be- siandTheile zu erforschen. 6) Hn Schmidts Abhand­lung von den Oolithen, aus dem 5ten Thcik der aäorum helueticorum. Er laugnet nicht die Mög­lichkeit achter Oolithen von Fischen und Krebsen, glaubt aber mit Recht, daß diejenigen Steine, so ganze EyerKlumpen seyn sollen, das nicht sind, wo­für man sie hält, und daß sie an der Versteinerung keinen Anspruch machen dürfen. 7) Hupons chemi­sche Untersuchung des Talks aus, den memoires der Berliner Akademie. 8) Hn Io!-. Jac. d' Annone

von gelehrt. Sachen LXXXXlIIf.©föcf. 797

Beschreibung seiner versteinerten Krebse, aus dem 4. Theil der aüor. üeluer. Es werden hier zugleich von den Gamarrhoiirhen überhaupt und ihren so man- cherley Arten schöne Nachrichten ertheilet. Die Flöhe, die Hr Gesner nach S.I49 auf einem Glarner Schiefer besitzen soll, sind vermuthlich ganz kleine Seesterne. 9) Ebendesselben Nachricht vom einigen unbekannten Versteinerungen, aus den a&. Heluet. Es sind seltene Arten von einem Echiniten, einer conckia anomia pbcara eines Ostraciten, oder vielmehr des sogenannten Hahnenkamms und eines Milleporiten (oder vielmehr einer rubulanae) mit sechsseitigen parallelen Röhren, io) Herrn will). Mallinckrodts Abh. von der Erzeugung der Steine, aus dem lat. übersetzt, u) Blas. Lariopl-yluö von den Marmorn der Alten, aus dem latein. übersetzt, eine bereits bekannte Schrift von groser Belesenheit, wvrinnen man alles, was in den Schriften der Rö­mer und Griechen von den MarmorArten vorkommt, gesamlet findet. 12) Kurze Nachricht von der bey Leipzig befindlichen Sandgrube, iz) Hr Zougeroux de Bondaroy über eine SteinkohlenGrube, welche seit langer Zeit brennt, aus den memoire der Pari­ser Akademie v. 1 .1765. 14) Hn Montets Anmer­

kungen von der Art, die Crystallen ans dem feuerbe­ständigem Alkali des Weinsteins zu erhalten. 15) Hn Gulzers Muthmalungen über einige Verände­rungen der Oberfläche unserer Erdkugel, aus den me- moires der Berliner Akademie,) Hn Lollmsons Schreiben an einen Freund über die neulich in Ame­rica entdeckten ElephantenGerippe, aus den Frank­furter Anzeigen.- 17) Hn deBondaroy Anmerkungen über den Ort Colfatara bey der Stadt Neapolis, aus den memoires der Pariser Akademie v. 1 .1765. 18) Ebendesselben Abhandlung von dem Alaune, aus ebendenselben memoires. 19) Hn Guettards Ab-