M Prmssen Maj-estat erhallen, welcher.demsel­ben ein Restript vom 15. überbrachte, wodurch Zhro Majestät ihme bekannt machen, daß den memlichen Tag Vorm, die Friedens Prälimina­rien zwischen höchstdrnenfelben, der Kayserin- Königin und des Königs von Pohlen Majestä­ten mmrzeichner worden seyen, und das ver­möge solcherIhro Königl. Majestät von Preuf- sen in den Besitz aller Dero vor dem Kriege ge­habten Staaten und nahmemlich der Graf­schaft Glaz, der Provinzen an dem Nieder- Mhein wieder eintreten. In Verfolg des da- Ley erhaltenen Auftrags hat gedachter Gesand­ter sogleich davon dem Kayferl. Herrn Princi- pabEommissario und übrigen Ministern und Gesandtschaften, durch den Leganons-Secre^ rarium solenne Nolisication thun lassen.

Leipzig, vom 25. Febr.

Man vernimmt, daß in den Gegenden von Gera, woselbst auf einmal 4Freybakaillousge­legen, allerhand Grausamkeiten durch die zu­sammen gerotteten Deserteurs verübet werden. Man soll von Zwickau bis Ronneburg schon 5 rrmordete Personen auf der Straffe gefunden haben, weswegen die Leute auf dem Lande Tag und Nacht wachsam seyn müssen. Allhier lie» §en noch das Regiment Bernburg und Moritz oder AldScheN'kendorf, und in den Vorstätten 2 Bataillons von Jtzenblitz. Ein Bataillon von Horn ist abgegangen. Av.s dem Lande herum be­findet sich noch immer Cavallerie und Husaren. Der Hr. Major von Keller hat durch einen An­schlag demjenigen 50 Rthl-versprochen, der den noch nicht wieder gefundenen Flügelman der Garde entdeckt. Es werden immer noch alle Tage Haus-Visitationen angeftellt.

Maynstrom, vom 2. Merz.

Von Nürnberg wird gemeldet, daß ein bey Dem Prinzen von Stollberg angelangter Äayser- licher Courier demselben von Sr. Kayserl. Maj. den Befehl überbracht, die Reichs-Erecmions- Armee auseinander gehen zu lassen, und dem zufolg die Truppen den 27. Febr. die wirkliche Ordre zum Aufbruch und Rückmarsch nach den Landen eines jeden Standes erhalten.

AVERTISSEMENTS. Aebbaberen, welche etwa n ther in einen

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TemporallBestand zu übernehmen suchen, wird hierdurch bekannt gemacht, welchergestatten ein, zwey kleine Sttmd von der Reichsstadt Speyer, und drey kleine Stund von der Churfürstl. Re­sidenz-Stadt Manheim mohlgelegenesLandgut, nachdem solches Pachttooß wird, auf Johanni 1763. anwreder auf 9 Jahre in einen Tempos ral-Bestand gegeben werden solle. Es bestehet dasselbe benebst Hauß, Hof und 6Morgen Garc ten, in 428 Morgen, nemlich in 360 Morgen Aeckern und 68 Morgen Wic.sen, und kan ei­nem oder zweyen Bestaudern überlassen wer­den. Hierüber ist bey dem llniversttats Buch­händler Jacob Pfahler in Ha-yöelberg das mehre re zu erfahre n._

Rachdeme die Zeit der Manheimifchen Tuch­bleiche allbereiks herannahet, so hat Herr Deu­ker in Manheim dem ehrsamen Publico solches hiermit bekannt machen wollen, dass diej-nige, so ihre Tücher auf gedachte Bleich zu geben ge­sonnen, sich in Frankfurt bey Hrn. Nicolaus de Marx Caspary seel. Fr. Witt, auf dem Markt, zu melden bei. Die §h!e, so 6 Vierte! breit, zahlt wie gewöhnlich 2 kr. was aber breiter 3 kr. mit der Fracht wird man sich nach Proportion der Stücke vergleichen, und das mehrere bey ge­dachter Fr. WittibCaspari vernehmen, dagegen sich jedermann mit guter Bedienung versichert hakten kan.

In Johann Friedrich Fleischers Buchhand­lung allhier istdiefts sehr kostbare weckzu haben: Heinrich Grafens von Bünau Detail de ia Pre« fente Guecre, oder umständliche Historie des Krieges zwischen den Cronen Frankreich und Engelland, und Dero Alliirten in Deutschland, istcr Theil. Fol. worinnen sowol alle militä­rische uud politischeBegebenheiten, nebst denen dahin einschlagenden Staats Schriften vorge­tragen, als auch alle und jede Kriegs-Bewegun- gen, Märsche, Scharmützel, Schlachten und Belagerungen, samt denen Positionen derer Armeen, und derer von selbigen detalchirten Corps in Chronologischen Tabellen, vom An­fang des Krieges bis zu Ende des Jahrs 1757. dargestellet worden, ä 4 fl. 45 fr. Auch ist in besagter Buchhandlung ein Avertissement von diestln kostb aren Werk gratis zu haben.

"und auf allenPoft-Aemrern

Montags, Dienstags, Frrykags und Samstags zu haben; wird aber beyHrrr. SerlinAusgegeden.