WsrMlMdschaft mengten, und daher verhoffen wollten, daß sie von selbsten davon abzustehen geneigt sey» würden, ^wohingegen Jhro Kayserliche Majestäten des Prinren Georgs Hoheit bevollmächtigen würden, die übrige wegen der Hollsteinischen Lande bisher vorae- daürele Mishelligkeiten in Güte zu beendigen. Aus Frankreich hat man, wie die Berichtigung desDesinitiv'Friedens-Jnstrumenls ein u. andern Schwürigkeiten unterworfen sey, w deme die Französische und Spanische Ministers der Crone Portugall diff Alternativ in den Unterschriften des Friedens - Tractats mit ihren Cronen nicht zugestehen wollten, und der Herzog von Bedsord dießfalls ein Auskunfts-Mittel vo zufchlagen bedacht seyn werde.
.Heilbrenn-, vom 7. Jan- Mus Bayern har, man ,, daß an alle diejenige Orte., wo Brücken über die Donau befindlich sind, Cyurbayerische Truppen com- mandirt , und solchemnach Voburg mit 68 Dragonern , Fvnng mit 52, .Kehlheim.mit 69 dergleichen, Donaustauff mit ioz Mann zu Fuß, Straubingen mit ioz Cuiraßiers, Deckendorff mit 150 Mann zu Fuß-, Engres- berg, Wartzer und Hofkirchen mit 137 Dragonern und Filzhoven mit 157 Mann zu Fuß, belegt worden sey.
A V E R T I S S E M E N T S.
Dem Publico wird hiermit bekannt gemacht, daß dieADmodiatiakion öererChurfürstl.Mayn- zischen Salinen zu,Orb und beyNiedermbrlen in der Wetrerau den letzten April 1764 z» End laufe, und man gesinner seye, sothane Saiine unter annehmlichen Bedingnissen in.eine ander- weithe Admodiation zu geben; Diejenige nun, so dazu Lust tragen, können sich, LeyderChur- fürstl.Hof-Cammer zuMaynz zwischen hier und der Mitte des Monats Januar» des nächst ein- trettenden 176z. Jahrs melden, und allda düs weitere vernehmen. Maynz, den 17. Novemb. 1762. _
Nackdeme der Bestand der dahiesigen Stadt, Schaafweide auf Michaelis des gegenwärtigen
Jahrs zu Ende gehet, und solche dahero auf den 2zsten dieses abermals auf sechs Jahre durch öf- 'fenlüche Versteigerung an den Meistbietenden überlassen werden solle; Als wird solches dier- mit zu dem Ende bekannt gemacht, damit diejenige, welche Lüsten dazu haben, sich auf ersag, ten 2zsten dieses Monats, Morgens früh um 9. Uhr, auf dasigem Rarhhause einfinden, die Bedingungen vernehmen, und sodann mitbie- ten können. Signatum., Darmstadt den 4ten Januar. 176Z.
Bürgermeister und Rath daselbsten.
Das vortrefiiche Niederländische Mahlerey- Eabinet, wovon schon öfters die Anzeige geschehen; ist bevorstehenden Mittwoch als denn. Dieses, das erstemahl von Morgens 10 bis 1.2, mndNachmittags von 2 bis -Uhr in dem bekannten Scharffischen grossen Saal öffentlich an alle Liebhadere zu sehen, und wird damit bis an den Berkauftag, welches der ryte Jan. ist, täglich contjnairet werden.
In Johann Friedrich Fleischers Buchhand- :lung üllhier ist zu haben: P. ß. Oberhäofer
:Ben«didini Xambaceoiis ä Supeiiori Auftria J. V. D. S. S. Ca«. P.P.O. in univeriuace Gul* dcnfi, Pradediones Canonicte juxra Tiruios iibri primi Decreralium , hodierno Eruditionis genio ,& ftudio accommodara; 4, 17c >z, 1 fl«
Auch wird ein Catalogus neuer Bücher gratis ausgegeben.
In Gemäßheit eines verehrlichen Raths^c<m- clull vom 4ten Jan. s. c. wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht, Laß wegen der leider noch anhaltenden Seuche unter dem Hornvieh bis auf ergehende andere Verordnung, keine von auserhald anhero gebrachte Kühe, noch Hehloder ungemästete Ochsen, der darüber verhandelten Pässe und Attestaten ohngeachtet, an denen Stadt-Thoren weiters eingelassen, sondern ohne die allermindeste Ausnahm abgehal« ten und zurück gewiesen werden sollen. Pubü- catum Frankfurt den 7. Jan. 176z.
Dte^iovLrr al ist wöchenttich viermal beh denen Eerlinischen Erben und auf MenPoft Aemtren
Momags, Dienstags, Freytags und Samstags zu haben; wird aber bey Hm. Gerlin ausgegeben.