ir Vorrede.

GOttes, sonderlich in dem Werck der Bekeh­rung. Zeiget sich die Liebe, Weisheit und All­macht GOttes irgendwo in seinen Wcrcken, und stehet man irgendwo, wie wunderbarlich, aber allezeit heilig und wohlmeinend, die Wege GOttes seyen, so ist es gewißlich hier. Fastem jedes, so von GOTT ergriffen worden, wird, wann es auf das Werck des HErrn acht bat, ei­ne besondere Führung bey sich selber wahrneh- wen und so viele man auch hört, welche sich zu GOtt bekehret haben, so wird man doch allemal bey jedem etwas finden, welches besonders er- wecklich ist. Ich wünschete dahero, daß niemand wäre, der sich wahrhafftig GOtt ergeben hat, der nicht seine Führungen zu sein - und anderer Erbauung aufsetzte. Ich bekenne es, der (wie ich hoffe, unschuldigen ) Meynung zu seyn, daß ein nicht geringes Stück der ewigen Glückseelig- keit darinn bestehen werde, daß die Außerwähl­ten über denen Führungen GOttes, welche er nicht nur so wohl mit seiner gantzen unsichtbaren und aus seinen Glauvigen in allerley Völckern bestehenden, als auch mit Seiner äußerlichen sichtbaren Kirche, sondern auch mit einem jeden insbesondere fürgenommen, sich ergötzen und darüber in ein Danck - Lied nach dem anderen ausbrechen werden. Können Christliche vertraute Hertzen sich hierüber anjetzo, da uns noch das meiste verborgen ist, so vergnügen, daß es ibnen ist, als waren sie schon in dem Vorhofdcs Him­mels gewesen, o was wird es erst in der Ewigkeit seyn, da wir alles dieses in seinem völligen Zu­sammen-

Allerdurchlauchtigst-Groß- mächtigste Königin/

Allergnädigste Königin und Frau.

Mn unsers allertheuerstm und liebsten Heylcmdes Aus­spruch Matth, r- v. 14. -.ES vmag die Statt / die aufet» »nem Berge ligt / nicht verborgen stvn jemahlen in seine ersteulichste Erfüllung gegangen/ so ist es anjeho bey dem der« mahligen Zustand des Königlich Däni­schen Hofes und an Euer Königlichen Majestät verebrenswürdigsten Person geschehen. Mich hält so wobl dir Sl; Furcht