Vorrede. iz

fammenhang und mit verklärtem Verstände ein- sehen werden! Lasset uns indessen diese Tröpfiein auffassen, biß wir an den Strohm selbsten kom­men!

rtenswird mir angenehm seyn, wo ich auch gantzer Lebens-Läuffe wiedergebohrner Personen werde habhafft werden können; weil man dar­aus erstehet, theils daß es um das Werck der Bekehrung nicht nur so^ein raptus oder paroxyf- mus fcpc , da sich miltzsüchtige oder melancholi­sche Leute eine Zeitlang etwas dergleichen einbil- den, sondern daß es auch lange Jahre hindurch bey Leuten, welche dabey ihres Veruffs ordent­lich und mit aller Munterkeit abwarten und so weit, als es GOtt nicht zuwider ist, ein heiteres Gemüth haben und einen Verstand zeigen, den ihnen die Welt - Kinder selbsten nicht strittig ma­chen dörffen, hassten, ja sich täglich vermehren könne, theils daß mansche, wie es eine so gar mögliche und schöne Sache seye, in der einmal empfangenen Gnade nicht nur stehen zu bleiben, sondern auch derselbigen immer treuer zu werden und darinn biß an das Ende auszuharren. Le­sen Welt-Leute die Lebens-Beschreibungen gros­ser Herrn und Helden dieser Welt mit so vielem Vergnügen; warum sollten Kinder GOttes nicht eben so viel Freude empfinden, wann sie die Le­bens - Beschreibungen derer in GOttes Augen groß-geachteten Personen und derer Helden im Reich GOttes zu lesen bekommen ?

Wie aber ztens so wohl die unermeßliche Barmhertzigkeit GOtteS, als auch dessen er­schreck-