i4 Vorrede,

schrockliche Straff - Gerechtigkeit sich mehrmah- len auf eine gantz ausnehmende Weift in denen letzten Stunden derer Menschen erzeiget; also gehen wir billich auch diesen Fußstapssen unsers GOttes um so viel sorgfältiger nach und finde ich dabey Gelegenheit, was ich vor z. Jahren un­ter dem Namen Erdmann zu eckren angefan­gen habe, fortzufttzen.

4. Wie ein grosser Unterschied unter Traumen ru machen und was auf die meiste derselben zu halten seye? dessen habe ich mich wohl erinneret, da ich mir fürgenommen , in dieser Sammlung denen Traumen einen eigenen Platz um so meh- rers einzuräumen , als dieser Materie so wenig geachtetwird, da doch die, so der Heil. Schrijst nicht nur mit dem Munde, sondern auch indem Hertzen Glauben beymeffen, nicht laugnen kön­nen , daß so wohl in dem Alten als Neuen Te­stament der liebe GOtt denen Seinigen Sich aus diese Art vielfältig geoffenbahret und Seinen heiligen Willen zu erkennen gegeben habe. Hat man ja doch so viele unlaugbare Exempel unserer Zeiten von sehr bedencklichen Träumen, daß auch Welt-Leute, die nicht ihre Vernunsstgarver- läugnet haben, wenigstens eine uns noch grossen theils verborgene Krafft der Seelen daraus ge­schlossen haben. Ein Christ nun laugnet zwar dieses nicht, weißt aber, je nachdeme die Träu­me beschaffen seynd, von einem noch höheren Ur­sprung, von deme solche herrühren. Wer dan- noch hierüber spotten will, der spottet in seiner Art der Heil.Schrifft und ichgedeneke : Laß sie

spottm

Der

Allerdurchlauchtigst # Groß-

mächtigsten Fürstin und Frauen/

Wagöalenen,

Königin in Wme.

marck/ Norwegen / -er Wenden und Gothen/

Herßogin zu Schleßwig-Holstein/

Stormarn und der Ditmarscheu/ Gräfin zu Oldenburg und Delmenhorst rc. Gc» bohrener MarckgräfinzuBrnn- denburg rc. rc.