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so vieles in dem Reich Christi / warum sollten nicht auch derselben gute Sx- empelvieles erbauen? Sollte dieKrafft GOttes und der Glantz des Göttlichen Ebenbildes schwächer scvn als desTeu- sels und des Tcufclischen Ebenbildes? Das seye ferne: Zllergnädigste Köni­gin und Frau! Eine grosse Menge Gott- ergebener Seelen bitten unsern Hryland öffters flehentlich/ ErwolledtesesScin in Ihnen angcfangenes Merck herrlich hinaussührcn und Sie je länger je mehr zu einem außerwählten Merckzeug Sei­ner Ehre/ Gnade undBarmhertzigkcit machen. Dieses kan und wird an Euer Königlichen Majestät nicht oh­ne Seegen scyn und von Ihnen wird derselbe sich weiters auf viele tausend andere ausbreiten. Da ich nun mit Grund der Wahrheit sagen kan/ daß ich mich zu der Zahl dererjenigen rechnen dörffe / welche also ihre Seuffzer vor Euer Königlichen Majestät theureste Person vor den Thron GOttes bringen/ so bin ich auch tubmiüest überzeuget« Euer Königliche Majestät werden in Ansehung dessen mir zuGnaden halten/ daß/ da ich nicht so stetig bin/ vorJhnen

zu

m (o) äs. ,

zu stehen und JhreWeißhcit zu hören/ sl-Kön.io. v.8.> ich mich in allcrticffc- stem Respect erkühne / mich schrtfftlich zu Dero Königlichen Person zu wagen und diesen geringen Anfang einiger hof­fentlich erbaulichen Nachrichten aus dein Reich unseres lieben GOttes vor Ihnen ntdcrzulcgen Und dieses ist es auch / was von Euer Königlichen Majestät ich mir allcrunterthäntgst erbitte;/ der ich noch ferner mittelst einer hcrtzltch- und unabläßtgen Fürbitte (welche Euer Königliche Majestät gewißlich auch von denen ärmesten und und schwäche- sten Kinder» GOttes nicht verachten werden/) mich zu bezeugen gcdcncke/ als

Euer Königlichen Majestät/

Meiner allergnädtgsten Königin und Frauen

Tübingen/ ven *5>.2a»3,i7J5'

Meruntetthänigsten Knecht.'

Johann Jacob Moser Chur-Fürstlich Klinischer Geheimer Rath.