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Er fand vielmehr eben in seiner Müsse und Unabhängigkeit bei seiner gänzlichen Entfernung von Eitelkeit den wahren und ächtpatriotischen Grund, sicli ganz und unausgesezt dem Gemeinwohl hinzugeben. So hat man ihn nicht allein ganze Tage, sondern auch manche stürmische Nacht in den Verrichtungen eines schwierigen und gefahrvollen Amtes, unermüdet würken und nützen sehen.
Das Beispiel eines solchen, in dieser Stadt zu jeder Zeit einheimischen Sinnes für das Gemeinwesen, der damals aber durch bedrohliche Verhältnisse von Aussen zur schönsten Blüthe emporgetrieben wurde — hatte auch ihn ergriffen, und es kommt ihm mit zu gut was diese Zeit, Weises und Vortreffliches, durch die ehrwürdigen Väter der Stadt, der Welt dargestellt hat.
Wie nun der wahre Patriot von Natur wohlthätig ist, so ist auch bei den Bürgern dieser Stadt von den urältesten Zeiten her, eine ganz besondere Theil- nahme an den zur Wohlthätigkeit bestimmten Anstalten bemerkbar gewesen, Welche lezteren sich bei dieser sorglichen Pflege des gröfsten Flors erfreuen durften. Daher ergab sich der Verewigte, mit seinen Bemühungen für dio Stadtim Allgemeinen nicht zufrieden, dem rastlosesten Eifer für jene milde Stiftungen, zu denen er aus dem Schoose des Senats als Pfleger verordnet worden. Er hat dort in Bezug auf innere Ordnung und Verwaltung gewürkt, dafs die Folgen seiner Bemühungen noch jetzo dankbar erkannt werden; aber auch damit konnte er die Forderungen, die er an sich selbst machte noch nicht befriedigen, denn er wollte auch, nachdem ihm die unmittelbare Einwürkung durch den Tod versagt seyn würde, hier noch fortdauernd nützen. Er hat daher in seinem Testamente reiche Geschenke *) für diejenigen milden Anstal-
*}. 1) An den bürgerlichen Almosenkasten 11. 4000. — 2) An das Armen- und Waisenhaus 11. 4000. —- 3) Dem Hospital zum heiligen Geist 11. 2000. — 4) Der niederländischen Gemeinde fl. 2000. — und noch für den Zuchthausfond eigends fl. 2000.