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Grad von Vergröfserung offenbar zu wenig bogige Pupillarrand der Blendung c. b.b. zu verrathen.

In den Fältchen hingegen, Tab. 2. Fig. 3 . b . d. bildet Zinn weit mehrere und verhältnifsmäfsig feinere Gefäfse ab als ich. Allein ich kann versichern, dafs ich, in mehr als fünfzig hinreichend gut ausgesprützten Augen, niemals so viele und so feine Gefäfse bemerkt habe, dafs folglich dieses Netz von Kaltenhöfern fingirt worden.

In dem Reste der Gefäfshaut Tab. 1. Fig. 2. welches mit x. y.z. 1. meiner ersten Figur harmonirt, bildet Zinn das Gefäfsnetz gar zu einförmig und gewissermafsen zu regelmäfsig ab.

Ich kann daher nicht umhin, bev dieser Gelegenheit, nochmals den ausdaurenden Fleifs meines Künstlers zu rühmen, der, fast auf Kosten seiner Augen, meine Wünsche zu befriedigen sich bemühte. Er überwand sich, mehrere Wochen lang, den ganzen Tag hindurch, blos mit Zeichnung der ersten und zweyten Figur zuzubringen. Aber es ward auch keine einzige Masche dieses Netzes von ihm willkührlich hingezeichnet, sondern getreu nach der Natur kopirt; und wenn seine Gedult bey dieser Anstrengung erliegen zu wollen schien, so richtete ihn der Gedanke wieder auf, dafs durch seine Geschicklichkeit die Kenntnifs eines feinen Adergewebes in unserm Körper der Nachwelt überliefert würde.

Betrachtet man die erste Figur, welche ein Segment der Blendung und der Ader­haut des Augapfels vorstellt, so fällt sogleich in die Augen, dafs die netzförmige Struktur der Blutgefäfse, selbst in diesem Stückchen, von kaum drey Quadrat^inien, wenigstens vier Hauptverschiedenheiten zeigt, nämlich: dieses Gewebe von Gefäfsen ist

zu hinterst zwischen x.y»z. 1. netzförmig verkettet, weiter vorwärts, zwischen r. s. x. y, reiserförmig streifig, in den Falten, zwischen defg , bogenförmig verschlungen, in der Blendung zwischen b . c . d. e . schlangenförmig strahlig.

Und diese vierfache Verschiedenheit ist nicht etwa zufällig, sondern charakte­ristisch beständig.

Sehr merkwürdig scheint es überdiefs, dafs, so beständig auch diese Form der Gefäfsnetze in dem menschlichen Auge ist, sie zugleich das menschliche Auge von allen Thieraugen auszeichnet; z. B. das Gefäfsnetz der Aderhaut im Auge des Affens ist nicht nur von dem des Menschen, sondern auch von dem des Hundes, und noch mehr von dem des Kalbes verschieden.

Mit Hülfe des Vergröfserungsglases vermag daher ein erfahrner Kenner eine Viertel Quadratlinie der künstlich ausgesprützten Aderhäute dieser Thiere, so leicht