M HM» Noch elNS.AlS zu Rom Titius Sabinus ein Römischer EdeLer durch die Tyranney deßKeysersTberilim Gefan- gnuß durch ein strickvom Leben zum Todegebracht / vnd al- so an die Gemomscheieiter da man die va-vrtheilten hinabzu- stürben pfleget/ mit einem hacken gezogen würde/thät/m sein Hund allezeit getrewlichm nachfolgen. Als er aber jammerli- chen wintzelt vnd heulet/thate das Volck herzutretten: vnd da jj, jhm einer ein bissen Brote fürwarffe/ hielt er solches für den Ä?und seines verstorbmm Herrens/ ihn damit zu erquicken 1b" meinende. Vnd als man /cht den Leichnam in die Tpberge- worffen/sprang erauch hineyn / vnnd hielte das Haupt seines ! M Herren empor / damit er nicht ersöffe / vber welches dann stich das gantze RömischeVolck sehr verwundert / welches nicht ohne bewegung zu hören/noch zu schreibenist: doch ist es war/ vnd es hat es gantz Rom gesehen. Einanders. Als^yrrbus 01$^ ein König zu Lpirovber land reisete / siehet er ein Haussen Volcks bey einander an einer Thür stehen. Ergehet hinzu/ vnnd fragt was da für gefchefft vorhanden: da ward /hm zur . antwort/daß ein Kriegeknecht were vmbgebrachk worden/ der 0^ von seinem Hunde drey tag vnd nacht vngessm vnnd vnge- rruncken were verwahret worden. Der König verwundert E'st sich / wird zu Barmhertzigkeit beweget / heist den Todten U>

graben/vnd nimbt denHundzusich. Wie er nun nach etli-- chen tagen sein Kriegsvolck besehen wolte/schet er sich auffei- M,.) nen Stuel/ damit erjedcrman derfürvbergieng/eigentlich be- I schawenkönte.Derhundhattesichzunfüssengelegt/vndwar allezeit fein ruhigvndstille.Wieaberseines ersten Herren tod- schlager für vber gehen / sihe / so stehet er grewlich an zu bellen/ .B'- felletsiean/vndbeissetvndheltsie/wendetsichzumKönige/ als wolt er anzeigen / daß dieses die Gesellen weren/ so seinen i Herren vmbgebrachr hetten» Der König vnnd andere wurden ! C ij