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durch dieses Wunderwerck beweget / vnnd lassen sie fangai/ vnd nach dem sie die that bckandt/ vom leben zum Tode brm- gen.
Eben auff diesen schlag ist es auch mit dem Edlen Poeten I-Ietioclo zugangen / welcher nach dem er von dem Sohne deß Ganyctoi is vmbgebracht worden/ durch einenHund gleiche- fals ist gerechnet worden. Aber nicht so alt rst dieses Exempels welches der heilige Am brosius erzehlet. Es war zu Amio- cbiaem Kriege man erwürget worden / vmrd lag also mitten auffdemMarck/ daß niemand wustewer den Mordgethan/' welchen doch sein Hund mit seuff/M beheulet vnnd bewahret/ da nun deßandern tages viel leute dahin kamen / da der erwürgte lag/ war der Mörder auch vnder diefen/deu es niemand geziehen hekte. Der Hund aber that jhn mit fernen zanen vnd betten anfallen/daß man ein Argwon deßMordts genommen/ ist also gefangen vnd wieder gerichtet worden. Dergleichen. schreibetDitmarBischoff/welches so gar lang nicht daß es geschehen / daß in dem Pattast deß Römischen Kepsere Hein- rici / den man den Vogler geherssen / ein Hund in beyseyn vieles Volcks einem heimlich die Hand von demArm gerissen/ vnd darnach als wenn er die fach wol außgerichtet / wiederum^ zu den seinigen mit dem Haupt vnnd Schwank sich gleich frewende / gesprungen sey. Solches denn jederman mit Verwunderung anschawek. Darauff der von dem Hund beschädigte öffentlich bekennet / dz solches durch sonderliches gerichk vnd räche geschehen sey. Denn als er dieses Hundes Herrn (welches laug were daß es geschehen) ernmalauffdemWege gefunden / hett er jhn auß eims bösen Geistes anwerben er- rödtet. Da er denn sich kaumvon diesem Hunde loßhette wir- rken könnenwnd nun da er gememet es were vergessen/ hettejhn G0LL eMchen durch diesen Hund straffen lassen. Sol-