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ches schreibt det Bischofs. Aber dieses alles ist nichts gegm drfem/ welches sich in Franckreich zugetragen/ welches wahr-- hafftig bcschehenzu seyn der hochgelehrte Mann IuNu8 Cx- sarScaliger also erzchlet: Es war einHoffschrantz an dem j)off deß Königs zu Franckrerch. Dieser nach dem er einen seiner Freundc/lch weiß nicht ob es von wegen der Macht vnd gewakt desselben / oder aber durch neid vnd mißtrewbescheheni auffsetzig wm de/ hat er ihn heimlicher weise vmbbracht. Ein Jagthund aber/welchen er ohngefehr bey sich gehabt / bliebe ein lange zeit bey deß verstorbenen Herren Grabsitzen. Der Hunger aberbezwangjhndaßerwiedergenHoffkehrenmu- ste/welcher nach dem sie jn gespeiset/ schnell wiederumb zu des- selbigen Grab liess. Die zu Hoffaber meineken/dieweil er oh­ne feinen Herrn wieder kame/daßersonsteninderjrreherum- mer liesse. Solches trerb er mit seinem zu vnd ablauffen lang an / biß endlichen die sach begunte verdächtig zu werden / viet meineten solches beschehe von wegen der lieb so er zu seinem Herren getragen. Derentwegen sie -hmemmahlnachfolge- ten/ vnnd nach dem sie frische erden sehen / graben sie den ver- scharreten auß/ erkennen jhn/vnd bestatten densetbigen ehrlich zu der erden.Der Hund aber/nach deme die Kirch begengnuß gehalten / gesellet sich zu den jenigen/welche er zu vergrabenem feinem Herren grab erschlagenen geleitet hatte. Endlichen a- ber als der Lodtschlager wiederumb einmal in dem königli­chen Hoff erschiene / ersähe ihn der Hund / vnnd thetchn also grimmiglichen anfahren / also daß man jhn auch kaum mie grosser mühe strllen vndzu frieden setzen kondte. Solches gab em heffttgen Argwon bey vielen. Vnd dieweil jhn der Hund jmmerdar angerennet / ward der König beweget den Mörder fürsich zu rechtfertigen zu beruffen.Eraber leugntt vnnd be- fchönet fein fach auffs beste erkonte/ der Hund aber wieder

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