Puluer

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räst.n

Brot.

24 _ Von dem LDoffgange.

scharffen Weinessig darauff / vnd laß also Lag vnd Nacht ste­hen: Hernach seyhe den Essig von dem pnlner ab/vnd trcuge das puluer/ entweder im Ofen / oder an der hcisscn Sonnen wiederumb anß: Alßdenn zerreib das Puluer auffs ncwe/daß es fein fubticl werde/ vnd thue dar-u Ouitken öel Rosen öel Mastix öel

Gelbes Machst/so viel alß zu einerSalbengnug ist/ vnd.mache eine gelinde Salbe darauß.

Sonstcn kan man auch von einem rundenBrodt die vnker- ste rinde eines Fingers dick abschnepden/dieselbe gnugfam rö­sten / vnd alßdenn dist nachgeschriebene puluer eines Messerrü, cken dick darauff strewen/ vnd mit Meineffig begicssen/ daß das puluer gleichsam zu einem teige wird/vnd sich auffdem Brote zu rechte schmieren lasse / vnd hernach wiederumb auffglücnde Kohlen bringen vnd rösten/ vnd auffdes Patienten Nabel/ so warm alß er es leyden kan/legen/vnd so bald es kalt wird/soll man es wiederumb erfrischen vnd rösten/ vnd wie vor gemeldet/ warm vber legen. Das puluer wird also gemacht:

Nim Lormentillenwurtzel

Wallwurtzel jedes 2. Ouentin.

Lreuge Krausemüntze Wermuth jedes anderthalbe Hand voll Rote Rosen

Chamillenblumen jedes eine halbe Hand voll Mastix 2. Querrtin.

Weyrauch

Myrren jedes 1 .

Muscatennuß 3. Ouentin.

Negelken -.Quentin.

Stoß alles klein / vnd schlag es durch ein Sieb/ daß ein subtiel puluer darauß werde. Es