Schlaff.

Bewe­

gung.

Lür dir Wärme.

8 Von dem Noffgange.

abseyhcn/ vnd 6. LorhdettittirtMuscalennußwasscr darzu giesscn/vnd > zum Tranck gebrauchen.

DesSchlasss soll mau sich/ so viel möglich/ befleißigen/ vnd da es ein abbmch were/ soll man darzu Mittel gebrauchen.

Der bewcgung pnd anderer arbeit soll man sich in dieser Kranck- heit gar emhalken/wie auch des Zorns vn anderer acschwindcnaikeäien. l ZumBeschluß muß ich allhre auch erwehmn/wenrr in dieserKranck- heit / wie gcmeinlich bey den Kindern geschicht/ auch zugleich Würme verhanden weren/ so soll man zu einem Loth des Rührpuluers/em halb Loch gepulvertes Mehrmöß/ das man in den Apoteken dorallinam nen­net/ thun/ vnd alßdenn/ wie gedacht ist/dasRührpuluergebrauchen. Vnd ist keine bessere Artzneyzu den Spulwürmen/alß das Mehrmöß. Die Landstreicher pflegen auff denMarckten groß wunder damit ;n thun/ Vnd da man es den Kindern im Pulver nicht .beybringen fonte/ so kan man ihnen Küchlein darauß machen lassen / also daß man nehme des Puluers anderthalb Loch/vnd Cgnarien Zucker mit guugsamWermuth Wasser zulassen / 8. Loch/vnd den Kindern des tages vbcr dreymahl r. oder;. Küchlein auff einmahl davon eingeben.

Auch soll man das Pflaster auff ein rundes Leder/ das ein parHand- breit groß ist / schmieren/ vnd den Kindern warm auffden Nabel legen/ so werden sie der Würme so viel desto ehe quit vnd loß.

Nim Aloes anderthalb Quentin Scordien ein Quentin Skabwurtzel ein halb Quentin.

- Stoffe diese stücke zu kleinem Pulver/ vnd thue darzu

'Wermutoel 4. Lock.

MaMöel r.Loch.

Gelbes Wachs/ sovielalß meinem Pflaster gnug ist.

Mische es ober einem gelinden Kohlfewr zuhauffe/ vnd mache eine Salbe darauß. Aber von diesem gnug.

| Gott der Allmechtige wolle in seinem gerechten Zorn vns mit den

Augen seinerBarmhertzigkeit anschawen/vnd von vnserm geliebrenVa- rerlande solche gifftige Krancthetc / nach seinem Väterlichen willen/ in Gnaden abwenden/ vnd zu diesen Mitteln Segen vnd gedeyen geben/daß dadurch vieler Leute gesundheit müge befördert werden/vmb des Ver­dienstes seines lieben Sohns/vnsers cinigenLetbes vnd der Seelen Artzies willen/ Amen.

ENDE.

j Senckenb.

med. Institut.

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