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Inlib, de conser-

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Von deinOoffgange.

vius, daß kein bessere vnd gewissere Arßney sey gegen denHoff- gang/alß der Priapur ceevi-das ist, dasGeburtsglied des Hir- leruäio^ setzen / wenn man es aufftreuget/vndalßdenn mit einer Raspel * u m ° £u Puluer machet / vnd von diesem Puluer dem Patienten ein Quentin entweder in einem trunckgestahlterMilch/oder inEy- chenlaubwasser/oder auch in warmen Bier/warm vnd nüch­tern eingibt/ vnd da es von Nöthen were/ein oder zweymahlda- mik verfolge. Vnd bestetiget solches die crfahrung/ denn ich nit allein vor diesem/ denen dieandieserKranckheit gelegen sind/ vnd bey welchen nunmehr alle Hoffnung ist außgewesen/glück- lich damit geholffen habe: Sondern es sind auch in der nahe in dieser gegenwertigen Seuche viel Personen mit diesem Mittel schleunig curirr worden.

Diß Recept wird auch in dieser Kranckheit für sehr gut gehalten:

Nim Hartgeröste Semmel r.Loth.

^ Abgeklärtes Honig

^ Weissen Mann jedes i.Loth

Ein Eyes Dotter Muscatennuß ein halb Qucntin.

Was zupuluern vnd zu reiben ist/daspuluervndreib gar klein/misch es durch einander/vndthuealßeinWallnuß groß Butter darzu/laßes meinem Tiegel oder gelinden Kohl- fewr so lange schmeißen / biß daß es beginnet hart zu werden/ alßdenn gib ?. Morgen nach einander dem Patienten alß ein Eyesdotter groß auff einmahl warm ein.

Man pfleget auch/wenn die Stuelgänge durch kein an­der Mittel können gestillet werden/ vnd der Kraneke dißfalls in der eussersten gefahr des Todes stecket/ ein Quentin von dem Lakwerg/das man in derApoteken?K-lonium k>erticum nen­net/ mit 6. Loth Epchenlaub Wasser/ oder Tormentillenwas ser/ warm vnd nüchtern einzugeben / so stillen sich alßbald

Stuel-

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