Von demL)offtzange.
seyn r Da aber das reisten vnter dem Nabel ist/vnd derSkue! gang stracks auffdasreissenfokgek/vnddasBlutgarwenigo- der nichts mit demStuelgange vermenget isi/vnd grosse Häut- lein von den Därmen mit fetter Materien abgehen/ so ist es ei^ ne eigentliche andeutung/daßdie vnterstmvndgrossen Därme nothkeydem
Was aber von dieser Kranckheit zu hoffen sey/ lehret vns diesi nachfolgende Rege^ da nicht zeitlich mit gutem rath/ mit fürsichtigkeit/ vnd mit heylsamen Arßneyen diesirSeuche begegnet wird/ wird sie viel Leute durch jhren Gisst anstecken vnnd tödken / vnd der Pest eigenschaffe gäntzlich an sich nemem Wenn der Hoffgang allein von scharffer Speyse verursa chekwird/ist er leicht zu heyken: Wie er auch vielmahls Curiret wird/wann er seinenvrsprunghatvonGall. Daerabervon schwachem vnd verbrandtemGeblütentstehet/soistervnheyl- sam r Sintemahl er dem offenen Krebs gleich ist/welcher/vnan- gesehen / da er sich eusserlich/ entweder an einer Brust/ oder an den Backen / oder an dergleichen Gliedern sitzet/vnd mit fleiß durch heylsameArtzneyen handtieretvndgeplaget wird/ gleichwol selten/odergar nicht/kan Curiret werden rViel weniger ist m solcher verwundnuß derDarmen etwas guts ztt hoffen. Doch ist allhie zu mercken/ das/wenn bey demHossgang zugleich ein Fieber verhanden ist/vnd am ende der Krancktzeik allererst die Natur das.schwache vnd verbrandte Geblüt durch den Stucl- gang außführet/ vnd eine dawung in der Urina zu spüren ist/ vnd der Krancke von solchem Stuelgang nicht kräncker wird/ sondern sich besser hernach befindet/ sogibtesemeanzeigung/ daß die Natur die Kranckheit vberwunden/vnd den Leib durch ihre Kräffte von den bösen feuchtigkeiten reiniget/vnd VerKran- cke gmesin soll: Sonst bleibt der äpkior'ilmu» wahr: Wenn bald im ansang einer jeden Kranckheit/ das schwache vnd ver- brandte Geblüt sich erzeiget/es sey gleich durch denSturtgang/
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