Von dtmVoffgange.
Zletchen.
milch/vnd von andern starckpurgLrenden Materren zugerichtet werden/ etc.
Aber dieses jetzt regierenden Hoffganges vrsachen/seynd eigentlich scharffes vnd gesalßenes' schleimich Geblüt/mik Gall vermenget / welches sich in dem Menschlichen Cörper durch die grosse kältedes verschienenWmters/vnd durch feuchkesWek- ker des Frühlings/ vnd durch grosse Hitze des Sommers/durch Unordentliches Leben / durch viel fressen vnd sauffen/durch vn- messtge niessung des vnreiffen -Obstes / Insonderheit aber der Haselnüsse < der Wallnüsse/der Spilling/etc. vnd durch hastigen drunck in hitzigem Wetter/ vnd dergleichen mehr/ aesamlet hat /■ vnd in dem/daß es die Natur durch den Stuetzang auß- führet/ verwundet sie schmertzlich die Därme.
Die zeichen aber dieser Kranckheit sind diese? Anfänglich ereuget sich ein hefftiger schmerßen vnd reissen in den Därmen/ vnd gehet scharffefeuchtigkeitab/mehrmtheilschleimich/wie ein zulassend Glaß/ mit etwas Gallen vermischet/ hernach kdmpt das fette von den Därmen mit/vnd abgeschabte Häut- lein von den Därmen / vnd zwar stückweiß/ bald groß/bald klein. Leßlich findet sich auch Blut/vnd wennsvberhandge- nomen hat/vnd dieDärme nunmehr schwärig sind/ Epker/vnd rahuen der schwären.
Vnd ist diß Vnglück selten allein/ sondern bringt bißwei- len ein Fieber/ Durst vnd vnruhe/bißweilen kalken Schweiß/ vnlust zurSpeise/ bißweilen Spulwürme/ vnd dergleichen Zufälle.
Ob aber in den obersten kleinen/ oder in den vntersten gros- senDärmen dieKranckheit stecken/isthieraußzuerkennenrWett der schmertzen vmb vnd vber dem Nabel iss/ vnd der Stuelgang nicht bald auff den schmertzen folget/vnd das Blutgentzlich mit dem Stuelgang vermischet ist/vnd kleine Häutlein ohne frfffe* keit abgehen / so ist gewiß/ daß die kleinen Därme verw undet
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