in
schleimigeNaturen/durchfaulend Obswttck/ PfützengttränS/ vnd andere vnordnung I noch mehr Fciuligkeiten im Leib erzielen/ sowird jhr Geblüt gleichfalszu solchem Exceß vnnd Proportion disponire / welches als ein bequem Zunder die Pest eherempfahen alssonsten^ .
Vnd bedarffallhie keines difputirens / ob einerley oder vieterley Are vnndNaturm der Pest seyen/ daseinedieNaturvndArtder - Lufft/die ander deß Waffers/die dritte deß Fewers / die vierdte der Erden haben/dann wie kan ein Blinder den vnrerscheid derZarben vnterweisen vnd erzehlen/ derwas färb/ weiß oder schwach sey nie erkantrAlso ist noch niemand funden/ der die Natur der Pest recht erkant/geschweigdievnterscheid derselben außschreiben können/o- der Specialremedia dargegm erfunden habe/ Sintemahl solche/ nach den bekannten Huallceren der vier Elementen sich nie regu- liren lassen.
Darumbesdannochbillichbey dem alten gemeinen Weg bleibt/in wafferley Stande vnd Alter die Pest einen ergreifft/weil sie ein kuchen geschwinden Proceß mit demKrancken machet/daß hmgegen ohn einigen Verzug Hinwider ein starckcr Proceß gegen dieselbige angestelt werde.
Vnd zwar anfangs im Eintritt der Seuche/soll ein feder mir einem starcken guten versicherten Theriac sich versehen/ wie dessen anhero in die Apotecken vffrichtig bestelt/das Loht vmb u fl. dessen ein starckePerson anderthalb quent/auch wol ein halb Loht soll in- nehmen mit distillirten Theriac Essig z. Loht / vnnd drauff ein warm Brühe oder Bier trincken/daß derSchweiß desto baß gehe/ dann es muß ein starcker Schweiß sein.
Welche den TheriacEffig nicht haben / sollen ein Handvoll Schellwuch/LbeUäoMuriigenanNt/inEffighalbinsieden/vttd derselben beyde einGlaßlein voll nehmen warm / vnd deß besagten Lheriacs anderthalb quent/oder zum wenigsten ein quent/darun- termischen vnd wol schwißen/soan vielen bewehrt empfunden.
B ij Wenns