Politia Medica.

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rvan dmssMedicr an Kaysers Rltdolphishöchstlöblichsten Andenckens)Hoff/ ttn Liaiüo,KohlenpelniM/ Deftülanc vnd Handlanger gewesen / auch keil* lettimoniumDoLkorale jemahls auffweife» / noch woerzum wenigstmnnr Uniu8X1e6icinL, zugefchweigenUrrius^ue OoÄorworden / beweißltch bey* -ringen vnd melden tonnen. Wmde ein solcher auch wohl nur ein Kohlen«öder HoltzLommjllLriarversehen könnend Soll man derowegen nicht einem jeden verlauffenenKerlaken oder sonstVngelahrren vndVnerfahrnen der nur etwas Geplärrs von Ehymifchm Sachen macht/ glauben / vnnd sich mit der Nasen amNarrensetlherum-sührrnlassem Solchen Gefillen/fagich/soll man die Haut (wie das Sprichwort lauert) nicht zu gerben geben / man habe sich dann erkundiget ob ihnen die KranckheN betäube sey/ ob sie derselben Ärsach verste» hen / vnnd die Naturen der Kranken vmerscheiden können/ rc. Wo sie dann weiters nichts als die prLparanonoderZubereitung der ^ledicamemen hinder ihnen finden / ist leicht zuschließen was von ihnen zu Hairen sey / dann wann die Arzney,Kunst in Bereimngdrr Aryneyen allein bestünde/so würde folgen/daß -in jeder Apoehcckergesell oder Lehrbub Mich ein erfahrner Medicus, ein gro» berTaglohneroderBawerrer einem krmstreichen Mahler allerleyFarben rei,- betvnd zubereitet / einMahler / vnnd ein Calcant oder der die Blaßbälge einer Argel tritt/em Arganist sey. "Wilh. Fabricius de Äoatomia p. 74. Reiner. Solinanderin praefatione-

§.17. (Quacksalber / Historier oder Swrge* / welche wie die Marckschreyer offmmahl ftlbstenDreb/Schetmen/ Mörder vnd deß Landöverwiftene/odermit Ruthen außgestricheneBubcn seynd/mögm jre Waaren so fern dieselbe vnverbotten vnd auffrichtig( das doch feitet* geschrcht ) feyl haben. Sonsten soll mit ihnen wie von den Marcks schreye» n gcmeidt/verfahren werden» 2 ]

a] Diefts ist gemeiniglich elne lrichrfertige/verhnrte/verbnbte/Versoffen^ vnd verloffene Purß/die von sich seibsten fingt vnd sagt;

Der Edlen Kämst der Arzeney Wir vnS an nehmen ehne schew:

Wiekompes? Die Weltwllsalfo Kam/

"»f* .

Dann wer sie nur wohl Aeffenkan/ Denselben stehoch «llimirr.

Mit gaben auch remnnerire.

Dammb/zu haben Geltvnd Gunst/' Wenden wirnichr viel auffdie Kunst; Wir schneid'nnur auff/ geb'n wacker ein/- DieNarrn wolln doch bewogen seyn.

Za isi