I^iäBurgcois ii
soll jhr VNS fein gcwarntt haben besser acht zu nehmen- Vber drß alles so behaupt ich das/ daferrn ein Stücklcin von der Affrer- gcburt sötte zurück geblieben feyn/(das doch nit gefchchm) sowere solches verfaulet / hette sich abgelöset / vnnd were mit dem Geblüt . hinweg gangen / welches stetig geflossen brß auffben Lag ihres
Lodts/wie vns solches die Practick in der Erfahrung täglich an die Hand gibt-
Wol jhr mir hie entgegen halten/ daßamvrodken Tagenach , - der Geburt von dieser Frawen etliche kleine Haurlem gangen / dünne vnd zart / wie ein Spinnewep/ welche von den Hamlimn / -^MN108 vnnd Chorion genannt / ewrer Meynung nach / seyn möchten. So gib ich doch darauffzur Antwort/wie man mir er^ gehler hat/ daß ^ippocraces, dessen treffliche erfahren heit in der T f y ' e Werber kranckheiten gnugfam berühmet rst / wie auch seine Bü- worum r eher außwcisen / so er von dieser Materi gefchriben / daß / sag ich /
' i ^ippocrare'- wargenommen/ daß eines Lcdcrers oder Gerbers - S £ Wetb nach dem sie deß Kinds glü cklich vnnd wol entbunden wsr- <4 den / am vierdten Lag nach der Geburt ein Stücklein von einer .er rnembran-oder Haut von sich geben / ohn einigen gefährlichen ^ A Austand vnd Accident- Mit welchen Worten dieser herrliche vnd ! 'M fürtreffliche Mann der gantzen Pofierittt hat wollen zu erkennen geben/dao sotches sonsten nicht wenig schädlich/noch von geringer gefahrvnd consequentzfep.
Es wird Niemand sagen/daß er bey einigem guten bewehrten 8cribeuten gelesen / daß ein klein Stücklein von der Affterge- burt / auß getrücknet vnnd an den Mutterleib angebacken / ohne ' Käulungjemals den Lodtvervrfachet habe. Dashabrchwol bey Paulo -dEgmeta in seiner WundArtzney gelesen / es so! ein !" Artztnicht erschrecken / wann ein Weib schon derAfftergeburk so
bald nicht erledigt werde/weil man deren wol finde/die solche stück- * weiß vnd verfaulet von sich geben/ vier oder fünff Tage nach dem -
1 * sie niederkommen. Auch hab ich mich berichten lassen / daß ein
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