io Apoliogia

" uter vnd Guiilemau, oder daß mari deß WundArtzkß Meiste Jacobs de la Cuifse, vnnd seines Jeugnuß oder Beyfals miuU stem Wort nicht solle gedacht haben / der mir doch allezeit zur ^)and gcwcfi/als Hochgedachte meine Gnädige Fraw in Kmdö-- nöthen gelegen / welcher auch zur Stell gewesen / als man jhren Cörpcr eröffnet / vnd für ftdcrman erhalten/ da ß das jenige / sosie mit den Nageln vn Schermeffer abropfften/nicht von der Nach­geburt wem sondern ein Stücklein von der fleischichten Haut in­wendig inder Mutter / welchesgenug ist/ ewren falschen vnd vn- warhafften Bericht der Vnkrewzuvberzeugen.

Ich bin so Arg vnd Böse nicht/auch nicht sotölpisch vnnd Ungeschickt in meinem Beruff/ welchem ich nunmehr viervnnd dreyffig Jahr verhoffentlich mit fleiß/trew vnd ehren abgewartet/ dessen auch nicht allein ein gut Jeugnuß durch vnderschiedliche Proben/soichglücklichverrichtet/erlangt/ sondern auch durch meine Bücher / die ich hievon beschrieben/ welche zu vnderschicd- iichen mahlen wieder auffgeiegk/ vnd in Außlandische Sprachen find vbergesetzet worden/ welcher meiner Mühe mir auch viel für- >

nehme Medici inder Chnssenheit danck wissen / vnd gerne gcsse- hm/daß sie nicht wenig Nutz daraußgeschöpffet. Sage dem­

nach/wann ich sötte gewust/ da ß ich ein Theil oder Stück von der Nachgeburt dahinden gelassen / daß ich solches bey zeit wolte ge- ° jagt haben/ Hütffvnd Rahe zuverschaffen / wann ich auch schon solches von aussen nicht erkannt heile / das doch sehr leichtzuthun ; r rst / wann man nur die Afftergebün besichtigt/ so hette sich doch ; Dieser fahler jnnerhalt 24. Stunden von sich selbst entdeckt/ durch ; Dte schtveren Anfall / welche nimmermehr außbleiben bey denen : - Werbern /die noch etwas von der Nachgeburt im Leibe haben.

Nun ist aber dergleichen Austünd/ so doch natürlich / keiner erschienen/ dann das Nachgewüsser keine böse Aarb noch Geruch *1, gehabt/vnd jhr andernHerrn Medici , seyd jhr in den Kranckhei- \ v/ rertder gebarenden Weiber oder Kmdbettermnenso wol erfahren/ < u

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